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Brüssel versinkt im Chaos Nach Belgiens WM-Pleite: Schwere Krawalle erschüttern Hauptstadt

Die belgische Fußball-Nationalmannschaft hat bei der WM in Katar überraschend gegen Marokko verloren. In der Hauptstadt Brüssel kam es im Anschluss zu Randale und chaotischen Szenen.

Herber Dämpfer für Belgiens Fußballer bei der WM in Katar: Im zweiten Gruppenspiel gegen Marokko hat das Team von Coach Roberto Martínez (49) gegen Außenseiter Marokko am Sonntag (27. November 2022) eine überraschende 0:2-Pleite kassiert. Im Anschluss brach in der belgischen Hauptstadt Brüssel das Chaos aus.

Es kam im Stadtgebiet zu heftiger Randale und Zusammenstößen mit der Polizei. Was genau der Auslöser für die Ausschreitungen war, blieb zunächst unklar.

Nach Belgien-Pleite bei WM: Schwere Randale in Brüssel

Belgische Medien berichten, dass marokkanische Fans nach dem Spiel den Erfolg ihrer Mannschaft auf den Straßen der Stadt gefeiert hatten. Offenbar schlugen dabei aber einige Fans über die Stränge.

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So sei in der Stadt nicht nur Pyrotechnik gezündet, sondern auch zahlreiche Fahrzeuge von den feiernden Fans demoliert worden. Die belgische Polizei sei mit Hunderten Einsatzkräften im Stadtgebiet unterwegs gewesen, um einzuschreiten. Daraufhin hätten sich einige Fans den Berichten zufolge mit Knüppeln und Stöcken bewaffnet und die Beamten attackiert. Auch zahlreiche Gegenstände sollen auf die Polizistinnen und Polizisten geworfen worden sein. Die Beamten reagierten mit dem Einsatz von Wasserwerfern und Tränengas.

Teilweise glich die Innenstadt Brüssels einem Schlachtfeld: Brennende Barrikaden auf den Straßen, zerstörte Ampeln und Geschäfte – zudem soll mindestens eine Person durch Feuerwerkskörper verletzt worden sein.

Ein Fan steht am Sonntagabend (27. November 2022) auf einer Straße der belgischen Hauptstadt. Im Hintergrund brennt eine Barrikade.

Krawalle in Brüssel: Ein Fan Marokkos steht am Sonntagabend (27. November 2022) auf einer Straße der belgischen Hauptstadt. Im Hintergrund brennt eine Barrikade.

Videos der Randale-Szenen verbreiteten sich am Sonntag schnell in den sozialen Netzwerken. Sie zeigen brennende Autos sowie zahlreiche Personen, die sich – die Gesichter unter Kapuzen versteckt – an den schweren Ausschreitungen beteiligen.

Hier sehen Sie aktuelle Video-Bilder aus der belgischen Hauptstadt:

Die Polizei forderte Anwohnerinnen und Anwohner auf, bestimmte Bereiche der Innenstadt zu meiden. Auch U-Bahn-Stationen wurden geschlossen und Straßen gesperrt. 

„Ich verurteile die Vorfälle auf das Schärfste. Die Polizei hat bereits entschieden eingegriffen. Die Polizei tut alles, um die öffentliche Ordnung aufrechtzuerhalten. Ich habe der Polizei befohlen, die Unruhestifter festzunehmen“, erklärte Brüssels Bürgermeister Philippe Close (51) auf Twitter.

Auch in den Niederlanden kam es zu Unruhen – unter anderem in Rotterdam, Amsterdam und Den Haag, wie die niederländische Nachrichtenagentur ANP berichtete. Die Polizei schätzte die Gruppe der Unruhestifter in Rotterdam den Angaben zufolge auf 500 Menschen. Es seien Feuerwerkskörper und Glas auf die Polizei geworfen worden. (kos)

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