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„Würde ihn wirklich bitten“Matthäus unzufrieden mit Klopps erster DFB-Entscheidung

Lothar Matthäus hat Bundestrainer Jürgen Klopp gebeten, eine erste Entscheidung bei der deutschen Nationalmannschaft künftig zu überdenken.

Für Jürgen Klopp (59) wird es als Bundestrainer langsam ernst. Die ersten drei Bundesliga-Spieltage hat der neue Hoffnungsträger des deutschen Fußballs noch Zeit, sich potenzielle DFB-Kandidaten genauer anzuschauen, dann steht die erste Kader-Nominierung seiner Amtszeit an.

Am 17. September 2026 (Donnerstag) wird Klopp das Aufgebot für die beiden Spiele in der Nations League gegen die Niederlande in Amsterdam und gegen Griechenland in Augsburg bekannt geben. Lothar Matthäus (65) hätte sich zum Start eine Änderung im Vergleich zu Vorgänger Julian Nagelsmann (39) gewünscht.

Lothar Matthäus: „Der DFB wollte doch jeden Stein umdrehen!“

„Ich würde Jürgen Klopp wirklich bitten, die Nominierungen künftig an einem Freitagvormittag oder -mittag zu machen“, sagte Matthäus am Mittwoch (26. August) gegenüber Sky. Der Freitag sei im Vergleich zum angepeilten Donnerstag die deutlich bessere Wahl, weil dann alle Europapokalspiele der Woche gespielt sind.

Was Matthäus am Donnerstag als Stichtag stört: Spieler, die am Vortag der Nominierung Europa League oder Conference League spielen, könnten durch das schwelende DFB-Thema rund um die internationalen Spiele abgelenkt werden.

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„Es macht etwas mit der Psyche eines Spielers, wenn man vor einer wichtigen Partie danach gefragt wird“, erklärte der Rekordnationalspieler: „Der DFB wollte doch jeden Stein umdrehen! Das wäre aus meiner Sicht einer dieser Steine gewesen.“

Ein großer Akt wäre die Verschiebung des üblichen Nominierungs-Tages zwar nicht, der Effekt dürfte sich allerdings auch in Grenzen halten. Allzu viele Nationalspieler waren in den vergangenen Jahren schließlich nicht in den beiden Europapokalwettbewerben unterhalb der Champions League im Einsatz.

Zudem gibt es in den Stunden vor den Spielen bis auf wenige Ausnahmen auch keine Gelegenheit für die Medien, mit den Profis der beteiligten Vereine über Fragen zur Nationalmannschaft zu sprechen. Für die TV-Interviews nach dem Spiel ist der Faktor Ablenkung dann wiederum schon nicht mehr relevant.

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