Mario Basler blickt zum Start des Jahres in den Tabellenkeller der Fußball-Bundesliga.
„Erwischt es dieses Jahr“Basler legt sich auf ersten Bundesliga-Absteiger fest
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Zum Jahreswechsel ist in der Bundesliga noch nicht einmal die Hälfte der Saison gespielt, viele klare Tendenzen haben sich in der Tabelle aber schon längst abgezeichnet.
Ganz vorne zieht der FC Bayern einsam seine Kreise und träumt von einer Meisterschaft ohne Niederlage, im Tabellenkeller haben sich zudem schon die heißesten Kandidaten auf den Abstieg aufgedrängt. Mario Basler (57) legt sich jetzt bei seinem Top-Favoriten auf den Gang in die 2. Bundesliga fest.
Mario Basler erwartet entscheidende Bundesliga-Wochen
Zum Start ins neue Jahr blickte der Ex-Nationalspieler am Montag (5. Januar 2026) in seinem Podcast „Basler Ballert“ auf das bevorstehende Fußball-Jahr mit den restlichen 19 Saisonspielen in der Bundesliga und der anschließenden Weltmeisterschaft in den USA, Mexiko und Kanada.
In der unteren Tabellenhälfte könnten erste Entscheidungen aber schon recht früh fallen, glaubt Basler. Gerade für Schlusslicht Mainz 05 stehen direkt die Wochen der Wahrheit an, bei denen der frühere Bayern-Star kein gutes Gefühl hat.
„Ich glaube, dass es Mainz dieses Jahr erwischt“, sagte er über den Europapokalteilnehmer, der mit kümmerlichen acht Punkten aus 15 Spielen das Tabellenende ziert. Gerade die internationale Belastung sei in der dramatischen Lage ein Faktor: „Mit der Conference League, das war nicht gut.“
Die Nullfünfer lösten als Vorjahres-Siebter das Ticket für den dritten Uefa-Wettbewerb und haben sich dort nach der Vorrunde sogar für das Achtelfinale qualifiziert. Auch in der Rückrunde werden die internationalen Herausforderungen das Team von Urs Fischer (59) daher begleiten.
An den ersten vier Spieltagen des neuen Jahres geht es für die Mainzer gegen drei Teams, für die der Abstiegskampf weiter ein Thema ist: der 1. FC Heidenheim, der 1. FC Köln und der VfL Wolfsburg.
Doch Basler ist überzeugt: Schon zum Jahres-Auftakt bei Union Berlin und dann gegen Heidenheim müssen Punkte für die Wende her, „sonst wird es ganz, ganz, ganz eng“.

