Nach Barca-Schock Wohin geht Messi? – Guardiola bezieht Position, PSG zieht nach

Lionel Messi bejubelt einen Doppelpack im Trikot des FC Barcelona

Wie geht es nach dem Barca-Schock mit Lionel Messi weiter? Das Bild zeigt den Superstar im Champions-League-Viertelfinale gegen Manchester United am 16. April 2019.

Der Messi-Schock sitzt immer noch tief bei Fans des FC Barcelona. Wie geht es nun weiter mit dem Superstar? EXPRESS gibt Antworten.

Barcelona/Köln. Auch am Tag danach wirkt die Nachricht noch wie ein Scherz: Lionel Messi (34) verlässt tatsächlich den FC Barcelona. Das gab der Verein am Donnerstagabend (5. August) bekannt.

Und während in sozialen Netzwerken etliche niederklassige Vereine mit mittelmäßigen Scherzen um die Gunst des Argentiniers buhlen, ist die große Frage: Wohin geht der womöglich beste Spieler aller Zeiten, den sich viele Fußballfans nur bei einem Verein – „seinem“ FC Barcelona – vorstellen können?

Lionel Messi sucht nach Ära beim FC Barcelona einen neuen Klub

Dabei drängen sich gleich mehrere Fragen auf. Will Messi mit 34 Jahren noch einmal bei einem anderen europäischen Top-Klub angreifen?

Wenn ja, in welche Liga geht er? Welche ehemaligen Weggefährten werden jetzt entscheidend? Und welche Vereine können sich den Superstar überhaupt leisten? EXPRESS gibt den Überblick.

Wechselt Lionel Messi in eine europäische Top-Liga?

Zuletzt hatten sich eigentlich die Anzeichen verdichtet, dass Messi beim FC Barcelona einen neunen Vertrag über fünf Jahre unterschreiben wird. Offenbar waren sich Verein und Spieler auch einig, doch die Verlängerung scheiterte final wohl an den Regeln des Financial Fairplay der spanischen Liga. Nun könnte Messi noch einmal in einer anderen europäischen Top-Liga angreifen.

Zwei Vereine außerhalb Europas hofften wohl auf eine Verpflichtung des Stürmers. Da ist zum einen Messis-Jugendklub Newell’s Old Boys. Dessen Trainer German Burgos (52) plädierte noch im März allerdings für einen Verbleib Messis bei Barca – um ihn im Anschluss nach Argentinien zu holen. „Ich glaube nicht, dass er den FC Barcelona verlassen wird, weil es seine Heimat ist, so wie es auch Newell’s ist. Ich denke, eines Tages wird er hierherkommen“, sagte Burgos gegenüber „La Capital“.

Der zweite Verein ist Inter Miami von Investor David Beckham. Er hat den Traum, eines Tages die Superstars Messi und Cristiano Ronaldo (36) bei seinem Klub in der nordamerikanischen MLS zu vereinen. Doch beide Varianten scheinen eher unwahrscheinlich.

Ist Lionel Messi eine Option bei Manchester City?

Zwar darf Messi, dessen Vertrag im Juni 2021 ausgelaufen war, nun ablösefrei unter Vertrag genommen werden, doch das üppige Gehalt können wohl nur die zwei finanzstärksten Vereine Europas stemmen.

Bei Manchester City, das zuletzt Jack Grealish (25) für 118 Millionen Euro verpflichtete, würde Lionel Messi zu Pep Guardiola (50) zurückkehren. Mit dem Startrainer war Messi zwischen 2008 und 2012 für die erfolgreichste Zeit der Vereinsgeschichte verantwortlich.

Allerdings zerstreute Guardiola selbst die Option am Freitag für den Moment. „Ich habe weder mit Messi noch mit (Barca-Präsident) Laporta gesprochen“, sagte Pep auf einer Pressekonferenz, und stellte klar: „Messi ist kein Teil unserer Pläne.“

Wechselt Lionel Messi zu Neymar und Paris Saint-Germain?

Die zweite und aktuell wahrscheinlichere Option ist entsprechend Paris Saint-Germain. Dort würde Messi mit seinem Kumpel Neymar (29) zusammen nach den Sternen greifen. PSG will unter dem argentinischen Trainer Mauricio Pochettino (49) endlich die Champions League gewinnen.

Messis Landsmann äußerte sich am Freitag auch deutlich wohlwollender als Guardiola und erklärte: „Leonardo und unser Präsident arbeiten daran, die Mannschaft zu verbessern. Wir analysieren alle Möglichkeiten und Messi ist eine davon.“

Ismail Jakobs (21), jüngst vom 1. FC Köln zur AS Monaco gewechselt, würde sich über ein Frankreich-Engagement Messis freuen. „Das würde die Liga natürlich noch mal attraktiver machen als sie ohnehin schon ist. Und für mich wäre es natürlich ein Traum, gegen Messi zu spielen. Aber natürlich auch gegen Neymar, Mbappé und Ramos“, sagte der Flügelflitzer dem EXPRESS. Ob ein PSG mit Messi unbezwingbar wäre? Jakobs stellt klar: „Jeder Gegner ist schlagbar.“

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Klar ist: Etliche Vereine würden Messi mit Handkuss verpflichten, die Gehaltsforderungen schränken die Zahl der realistischen Interessenten allerdings auf einen sehr exklusiven Kreis ein.

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