„Katastrophales Management“ Lionel Messi verlässt Barcelona – die Fans sind geschockt

Barcelonas Lionel Messi reagiert auf eine verpasste Torchance.

Lionel Messi, hier am 8. Mai 2021, verlässt den FC Barcelona nach 21 Jahren.

Das ist ein echter Paukenschlag am Donnerstagabend! Lionel Messi wird seinen Vertrag beim FC Barcelona nicht verlängern und den Verein nach 21 Jahren verlassen.

Barcelona. Lionel Messi verlässt den FC Barcelona. Was lange wie ein schlechter Scherz klang, ist nun Realität. Der spanische Verein gab am Donnerstagabendabend bekannt, dass der Vertrag des argentinischen Superstars nicht verlängert wird.

Lionel Messi-Ära in Barcelona endet: „Finanzielle Hindernisse“ verhindern neuen Vertrag

In der offiziellen Klub-Mitteilung heißt es: „Obwohl der FC Barcelona und Lionel Messi eine Einigung erzielt haben und die klare Absicht beider Parteien, heute einen neuen Vertrag zu unterzeichnen, kann dies aufgrund finanzieller und struktureller Hindernisse (Vorschriften der spanischen Liga) nicht geschehen.“

Messi würde also aufgrund dieser Situation nicht bei Barça bleiben können. „Beide Parteien bedauern zutiefst, dass die Wünsche des Spielers und des Vereins letztendlich nicht erfüllt werden“, hieß es in dem offiziellen Statement weiter.

Unter dem Instagram-Post, in dem der FC Barcelona die Trennung von der Ikone bekannt gab, häuften sich in kürzester Zeit eine Vielzahl von geschockten Kommentaren der Fans. 

So hieß es beispielsweise: „Heute ist der Fußball gestorben“ oder „Das ist der schlimmste Tag meines Lebens“. Ein weiterer Fan geht auch mit der Klubführung der Katalanen hart ins Gericht: „Das Management war schon seit Jahren eine Katastrophe. Ich bin traurig, dass er geht, aber das habt ihr als Verein euch selbst zuzuschreiben. Egal wo er spielt, Messi bleibt die Nummer Eins.“

Lionel Messi: Eine Lichtgestalt verlässt sein Königreich

Genauere Details, warum es nicht möglich war, die Zusammenarbeit fortzusetzen, nannte der Verein zunächst noch nicht. Es könnte sich um die Regeln des Financial Fairplay in Messis Wahlheimat handeln. Dabei legt die Liga die Obergrenzen der zulässigen Gesamtsumme bei Gehaltszahlungen der Clubs fest. Die Obergrenze soll sich aus der Differenz zwischen Einnahmen und Ausgaben ergeben.

Fakt ist nun aber: Es ist vorbei, was seinesgleichen im Sport sucht. Neben insgesamt 35 Titeln mit dem FC Barcelona trug sich Messi als bester Torschütze mit 672 Treffern in der 121-jährigen Geschichte des Clubs ein. 778 Spiele bestritt er für den FC Barcelona, der ihn 2000 als 13-Jährigen aus Rosario in Argentinien geholt hatte.

Lionel Messi-Ära vorbei: Wohin verschlägt es den Superstar jetzt?

Die große Frage ist nun: Wo geht der sechsmalige Weltfußballer hin? Pep Guardiola, sein einstiger Erfolgscoach beim FC Barcelona, und Manchester City wurden und werden immer wieder gehandelt.

Paris Saint-Germain könnte sich den sechsmaligen Weltfußballer, der jüngst mit der Nationalmannschaft den so ersehnten ersten Titeltriumph feierte und die Copa América gewann, sicher auch leisten. Lionel Messi selbst, der mit seinen drei Söhnen und seiner Frau rund 20 Kilometer von Barcelona lebt, hat sich bisher noch nicht geäußert.(nb/dpa)

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