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Neuer Hoffnungsträger für MünsterDieser erfahrene Coach soll die Preußen vor dem Abstieg bewahren

Alois Schwartz

Copyright: Swen Pförtner/dpa

Steht in Münster vor einer neuen Herausforderung: Alois Schwartz. (Archivbild)

Für die Mission Klassenerhalt holt Preußen Münster einen neuen Mann an die Seitenlinie.

Der Auftrag ist sonnenklar: In der Liga bleiben! Der Zweitligist Preußen Münster hat dafür Alois Schwartz (58) als neuen Chefcoach engagiert. Er übernimmt den Posten von Alexander Ende, von dem sich der Verein in der Vorwoche verabschiedet hatte.

Die Situation ist brenzlig. Als Schlusslicht der Tabelle hat Münster nur 26 Zähler auf dem Konto. Es fehlen zwei Punkte zum rettenden Ufer – bei nur noch sieben ausstehenden Partien.

Ein Routinier für die Rettungsmission

„Alois Schwartz ist ein sehr erfahrener Trainer, der mit klarer Führung und Struktur bereits gezeigt hat, dass er Mannschaften im Abstiegskampf wertvolle Impulse geben kann“, sagt Ole Kittner, der als Geschäftsführer für Sport, Strategie und Kommunikation bei den Preußen tätig ist. „Er weiß, was es braucht, um in dieser Situation die Chancen auf einen erfolgreichen Saisonausgang zu maximieren.“

Die bisherigen Interimslösungen, U23-Coach Kieran Schulze-Marmeling und Janis Hohenhövel, werden ihm künftig als Co-Trainer zur Seite stehen.

Über 200 Zweitliga-Spiele auf dem Buckel

Und Schwartz ist ein echtes Schwergewicht im Geschäft. Laut einer dpa-Meldung coachte er bereits den 1. FC Nürnberg, den Karlsruher SC, den SV Sandhausen sowie Hansa Rostock und kommt auf insgesamt 222 Einsätze als Trainer in der 2. Bundesliga. Seine letzte Station war der Drittligist 1. FC Saarbrücken; sein dortiger Kontrakt wurde jetzt beendet.

Der neue Trainer selbst zeigt sich kampfeslustig. „Ich freue mich sehr auf diese Aufgabe und habe sie angenommen, weil ich davon überzeugt bin, dass wir gemeinsam den Turnaround hinbekommen können“, so die Worte von Schwartz.

Sein Arbeitspapier bei den Preußen ist vorerst bis zum Ende der Spielzeit gültig. Am Mittwochvormittag wird der neue Hoffnungsträger im Rahmen einer Pressekonferenz der Öffentlichkeit präsentiert. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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