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Klare Anweisung an SchirisUefa will weniger VAR-Eingriffe bei EM 2024: „Entscheidung auf dem Platz“

Schiedsrichter Robert Hartmann schaut sich eine Szene am VAR-Bildschirm an

Der Video-Assistent wird auch bei der Heim-EM genutzt. (Foto: 5. April 2024)

Bei der Heim-EM im Sommer wird auch der Videobeweis genutzt werden. Die Verantwortlichen wollen dabei mehr Zurückhaltung.

von Nico-Jan Ames (nja)

Bei der bevorstehenden EM 2024 in Deutschland (14. Juni bis 14. Juli) sollen für den Einsatz des Videobeweises genaue Absprachen getroffen werden.

Die Vorgaben an die Video-Schiedsrichter sind klar: Inflationäre Eingriffe sollen vermieden werden. Eingriffe sollen nur erfolgen, wenn es einen „Beweis für einen klaren und offensichtlichen Fehler“ gibt.

Roberto Rosetti: „Wir wollen starke Persönlichkeiten“

Für die Heim-EM plant die Uefa mit 18 Schiedsrichter-Teams. Zusätzlich soll es auch zwei Ersatzriegen geben. Die Bekanntgabe der Unparteiischen soll Ende April erfolgen. Aus deutscher Sicht gilt der Berliner Felix Zwayer (42) als Favorit für eine Nominierung.

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Der Uefa-Schiedsrichterboss Roberto Rosetti (56) erklärte bei seinem Vortrag beim Workshop der EM-Trainer in Düsseldorf: „Wir wollen, dass Schiedsrichter mit starken Persönlichkeiten auf dem Platz Entscheidungen treffen.“

Damit haben die Video-Schiedsrichter eine klare Anweisung, sich zurückzuhalten. Stationiert werden die Video-Teams während der EM nicht wie in der Bundesliga in Köln, sondern in Leipzig. 

Das Camp der Referee-Teams wird in Frankfurt am Main sein. Vor der Endrunde wird es vom 13. bis 16. Mai noch einen Workshop für die Unparteiischen geben.