Dein Name im WM-Stadion für 70 Euro? Das hat einen Haken.
Irre FIFA-IdeeFür knapp 70 Euro kommt dein Name auf die Stadion-Anzeigetafel

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Von «Grüße aus Chicago von Max» bis «Willst du mich heiraten?„: Fans können bei der WM Botschaften für die Anzeigetafel im Stadion bestellen.
Einmal den eigenen Namen auf der WM-Leinwand sehen? Die FIFA macht's möglich. Doch die Aktion hat einen saftigen Preis und knallharte Regeln.
Der Fußball-Weltverband hat kurz vor WM-Beginn eine kuriose Offerte für alle Anhänger: Ihr könnt euren Namen oder eine kurze Botschaft bei den Partien auf der großen Videowand in der Arena einblenden lassen. Aber wie so vieles bei diesem Turnier ist die Sache alles andere als gratis.
Der Preis für einen solchen „Super Shoutout“: satte 79 US-Dollar. Das sind umgerechnet knapp 68,50 Euro. Wer das Geld hinblättert, kann für jedes Spiel mit einer gewissen Vorlaufzeit eine solche Nachricht über eine speziell dafür eingerichtete Webseite reservieren.
Strenge Zensur: Das darf nicht auf die Leinwand
Doch was am Ende auf der Anzeigetafel erscheint, ist streng reglementiert. Die FIFA macht unmissverständlich klar: „Shoutouts mit beleidigender, missbräuchlicher, diskriminierender, politischer oder anderweitig unangemessener Sprache werden nicht akzeptiert“.
Auch kommerzielle Botschaften, Werbung oder persönliche Daten sind verboten. Das Gleiche gilt für Verweise auf Spieler, Teams oder Ergebnisse. Und jetzt kommt der Hammer, der die ganze Sache zum Glücksspiel macht: „Die FIFA behält sich das Recht vor, jeden Shoutout nach eigenem Ermessen zu bearbeiten, zu kürzen oder abzulehnen.“ Man zahlt also, ohne eine Garantie zu haben.
Heiratsantrag möglich, aber sieht ihn auch jemand?
Die technischen Vorgaben sind ebenfalls eng gesteckt: Die Nachrichten dürfen nicht mehr als 30 Zeichen umfassen und Emojis sind tabu. Ein knapper Heiratsantrag wäre damit also theoretisch machbar.
Die alles entscheidende Frage ist jedoch: Bekommt das überhaupt jemand mit? Hier lauert die größte Enttäuschung. Die FIFA sichert nur zu: „Super Shoutouts werden vor dem Spiel angezeigt; der genaue Zeitpunkt kann je nach Spieltagsbetrieb variieren. Während des laufenden Spiels werden keine Shoutouts angezeigt. Zeitpunkt, Dauer und Platzierung der Anzeige werden nicht garantiert.“ Im schlimmsten Fall zahlt man also fast 70 Euro für einen Gruß, den niemand sieht. (dpa/red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.
