Schotten-Fans mit genialem Trick und riesiger Herzensgeste
Irre Schotten-AktionSie mieten Schulbusse und spenden sogar noch das Restgeld

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Schottische Fans bei der Fußball-WM.
Einfach genial! Bei der Fußball-WM wollten sich schottische Fans nicht von unverschämten Preisen für Tickets abzocken lassen. Ihre Idee ist nicht nur mega schlau, sondern endet auch mit einer riesigen Herzensgeste.
Man stelle sich das mal vor: Du willst deine Mannschaft beim größten Fußballfest der Welt unterstützen, doch die Fahrt dorthin sprengt die Reisekasse. Dieses Problem hatten die Anhänger aus Schottland bei der WM in den USA. Der Weg zum Auftaktspiel gegen Haiti (1:0) in der Arena von Boston drohte, richtig teuer zu werden.
Das Stadion des NFL-Teams der New England Patriots befindet sich etwa 50 Kilometer vor den Toren der Großstadt. Eine Bahnfahrt vom Zentrum und wieder retour? Stolze 80 Dollar (umgerechnet circa 69 Euro). Ein gewöhnliches Busticket schlug mit 95 Dollar (etwa 82 Euro) sogar noch mehr zu Buche. Aber wer die Schotten kennt, weiß: Das lassen die nicht auf sich sitzen.
Geniale Idee: Gelbe Schulbusse statt teurer Tickets
Ohne langes Zögern stellten die Fans eine pfiffige Alternative auf die Beine: Sie charterten etliche amerikanische Schulbusse! Eine ganze Kolonne der legendären gelben Gefährte setzte sich in Bewegung, um Hunderte von Anhängern zur Partie zu transportieren.
Der Trick dabei: Der Inhaber einer Mietwagenfirma überließ ihnen preiswert einen Parkplatz unweit der Arena. Damit sparten sie sich die offiziellen Parkflächen, auf denen laut einem Bericht der ARD allein das Parken eines Busses mit etwa 600 Dollar zu Buche geschlagen hätte. Letztendlich bezahlte jeder Anhänger für die Fahrt und das Parken lediglich 40 Dollar (umgerechnet circa 34,50 Euro).
Happy End: Geldsegen für Kinder und Dudelsack-Spieler
Aber die Story hat noch eine Steigerung. Anfangs hatten die Veranstalter die Tour mit 52 Dollar pro Kopf veranschlagt. Als sich herausstellte, dass es deutlich billiger ging, pochte keiner der schottischen Anhänger auf eine Rückzahlung der Differenz. (dpa/red)
Das übrige Geld wurde stattdessen für einen guten Zweck verwendet! Ein Betrag floss an eine Kinderklinik am Abfahrtsort Providence, der Rest an eine Dudelsack-Kapelle in den Vereinigten Staaten. Aus dem cleveren Spar-Manöver wurde so eine Geste mit riesigem Herz.
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