Millionen-Zahlung aufgeschoben Investor Windhorst lässt Hertha zappeln

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Lars Windhorst erklärt auf einer Pressekonferenz im Februar 2020 seine Strategie mit Hertha BSC.

Berlin – Lars Windhorst (43) dreht Hertha den Geldhahn zu. Zumindest vorerst: Der Investor und Anteilseigner hat eine Zahlung über 100 Millionen Euro an den Berliner Klub verschoben.

Hertha und Windhorst einigen sich auf neuen Zahlungsplan

Windhorst und die Hertha hätten gemeinsam einen neuen Zahlungsplan vereinbart, ließ ein Sprecher des Investors am Mittwoch wissen. Der Tabellen-14. der Bundesliga war bislang von einer Überweisung des letzten Anteils der neuen 150 Millionen-Finanzspritze bis Ende Oktober ausgegangen.

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Insgesamt investiert Windhorst 374 Millionen Euro in den Hauptstadt-Klub. Dafür erhält der Unternehmer 66,6 Prozent der Anteile am Bundesligisten. Das Geld benötigt Hertha, um Schulden abzuzahlen und fehlende Einnahmen auszugleichen.

Hertha BSC hielt sich auf dem Transfermarkt zurück

Bereits im Sommer sollen Zahlungsfristen verschoben worden und 50 Millionen Euro teilweise erst verspätet geflossen sein. Hertha hatte sich dazu bislang nicht geäußert.

Zuletzt hatte der Verein mitgeteilt, dass wegen der Corona-Pandemie mit knapp 60 Millionen Euro weniger Einnahmen geplant werden müsse. Auf dem Transfermarkt hatten sich die Berliner in diesem Sommer vergleichsweise zurückgehalten und teure Verpflichtungen vermieden.

Hertha BSC holte Stürmer Jhon Cordoba vom 1. FC Köln

Mit FC-Stürmer Jhon Cordoba (27), Torhüter Alexander Schwolow (28) vom SC Freiburg sowie Omar Alderete (23) und Deyovaisio Zeefuik (22) wurden lediglich vier Spieler fest verpflichtet.

Hertha zahlte dafür insgesamt knapp 32,5 Millionen Euro, konnte für Ondrej Duda (25), Karim Rekik (25) und Pascal Köpke (24) immerhin rund zehn Millionen Euro einnehmen.

In der Bundesliga hat das Team von Trainer Bruno Labbadia (54) die hohen Erwartungen noch nicht erfüllen können. Nach einem vielversprechenden Auftakt-Sieg gegen Werder Bremen (4:1) wartet Hertha seit fünf Spielen auf einen weiteren Dreier. (dpa)

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