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Irre Fußball-ZukunftDrohnen fangen Bälle und Roboter ersetzen die Balljungen

Fußballroboter

Copyright: Universität Bonn/Autonome Intelligente Systeme/dpa

Spielende Fußballroboter gibt es schon länger - doch auch im menschlichen Fußball könnten in den nächsten Jahren verstärkt Assistenzroboter Einzug halten. (Archiv)

Drohnen als Ballfänger, Roboter statt Balljungen?

Die kommende WM läuft noch normal mit Videobeweis und Co. Aber was Tüftler weltweit schon in der Schublade haben, sprengt jede Vorstellung. Haltet euch fest, der Fußball wird nie wieder derselbe sein!

Bei der anstehenden Weltmeisterschaft im Fußball bleibt die Technik auf dem Rasen erstmal überschaubar. Doch Visionäre und Tüftler weltweit schrauben bereits an der Zukunft dieses Sports – und die Pläne sind spektakulär. Das Deutsche Patent- und Markenamt (DPMA) in München gibt in einer digitalen Ausstellung einen Einblick in die abgefahrensten Ideen.

Drohne als Schutzengel für die Fankurve

Eine Erfindung, die stark an Militärtechnik erinnert, stammt vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt: eine spezielle Abfangdrohne. Ihre Mission ist es, die Fans auf den Rängen vor harten Schüssen und den daraus resultierenden Verletzungen zu beschützen. Der offizielle Name aus dem Patentantrag ist ein echtes Bürokraten-Monster.

Aber wie funktioniert das Ding? Kameras und ein im Ball integrierter Sensor stellen fest, ob ein Schuss gefährlich aufs Publikum zufliegt. Und dann passiert das, was im Amtsdeutsch der Anmeldung so klingt: „Wenn erkannt wird, dass die erfasste Ballbewegung auf einem Kollisionskurs erfolgt, wird eine Sackeintrittsöffnung eines den Ball aufnehmenden Ballfangsacks mit einem unbemannten Luftfahrzeug automatisch quer zu dem Kollisionskurs ausgerichtet und auf dem Kollisionskurs positioniert“. Alles klar? Im Klartext: Eine Drohne fängt den Ball mit einem Netz ein, bevor er jemanden trifft.

Aus für Balljungen? Roboter übernehmen den Job

Die beiden chinesischen Entwickler Dong Junyan und Liu Yuhan möchten die Ballkinder, die seit Ewigkeiten am Spielfeldrand stehen, in Rente schicken. Ihre Idee: spezielle Ball-Roboter, die den Job erledigen. Es geht dabei um Effizienz und Geld. „Diese Art des manuellen Aufnehmens der Bälle verbraucht viel Personal und erhöht die Personalkosten“, begründen die beiden ihre Anmeldung. Die Maschinen sollen die Bälle aber nicht nur holen, sondern sie den Kickern auch direkt wieder zuspielen.

Digitaler Schiri beim Hochhalten

Im modernen Fußball wird alles gemessen, von Laufwegen bis zu Körperwerten. Passend dazu hat eine Tüftlerin aus Velbert ein Gerät ersonnen, das für Profis und den Nachwuchs gleichermaßen spannend sein dürfte. Ein eingebauter Sensor registriert automatisch, wie oft ein Spieler den Ball hochhält. Der positive Effekt sei laut der Erfinderin vielfältig: „Verbessert die Motorik der Kinder und Erwachsenen, verbessert die Konzentration, verbessert das Gleichgewicht“.

Und das ist noch nicht alles. Die Liste der Zukunftsideen ist lang: Fußbälle mit Bluetooth- und WLAN-Funktion, smarte Schienbeinschoner und ganz bodenständige Dinge wie optimierte mobile Tore oder spezielle Sicherheitsschuhe mit einem Schutz für die Zehen. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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