Diese Vorschrift gilt für alle Nationen – die Details.
FIFA macht ernstFrauen-Quote für die WM kommt!

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DFB-Chefcoach Christian Wück hat in Saskia Bartusiak (r) und Maren Meinert gleich zwei Co-Trainerinnen. (Archivbild)
Riesen-Änderung im Frauenfußball: Die FIFA macht jetzt klare Ansagen!
Der Weltfußballverband FIFA etabliert eine feste Quote für Trainerinnen bei seinen Turnieren für Frauen. Laut dpa muss bereits bei der kommenden Weltmeisterschaft 2027 in Brasilien die Position des Chefcoaches oder die der Assistenz von einer Frau besetzt sein. Diese Vorschrift erstreckt sich ebenso auf die Jugendmannschaften.
Ihre Premiere feiert die neue Vorgabe schon bei der U20-Juniorinnen-WM im September in Polen. Aber es gibt noch mehr: Der Verband macht zur Auflage, dass zukünftig wenigstens eine Person aus dem medizinischen Team weiblich sein muss. Außerdem ist vorgeschrieben, dass mindestens zwei Frauen dem offiziellen Stab auf der Ersatzbank angehören.
Ziel: Mehr Chefinnen an der Seitenlinie
Diese Initiative soll nach Angaben der FIFA bewirken, dass zukünftig mehr Frauen leitende Posten übernehmen. Wie dringend das ist, verdeutlicht ein Rückblick auf die vergangene Frauen-WM 2023: Von 32 Mannschaften wurden nur zwölf von einer Teamchefin trainiert.
Für FIFA-Boss Gianni Infantino stellen die neuen Regelungen nur „das absolute Minimum“ dar. Er erklärte: „Wenn es nach mir ginge, wäre ich noch weiter gegangen. Aber es ist natürlich ein sehr, sehr wichtiger, konkreter Schritt, um die Präsenz von Frauen bei Wettbewerben im Frauenfußball zu stärken.“
DFB-Auswahl ist schon jetzt vorbildlich
Auf den Deutschen Fußball-Bund hat der Beschluss auf höchster sportlicher Ebene keine direkten Auswirkungen. Dem Bundestrainer Christian Wück stehen aktuell mit Maren Meinert und Saskia Bartusiak zwei ehemalige Nationalspielerinnen zur Seite. Der DFB würde auch bei der übrigen sportlichen Führung sowie im medizinischen Bereich die neuen Vorgaben bereits jetzt einhalten. (red)
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