Viertligist in Corona-Pause Doch für Fortuna Köln gibt es gleich zwei gute Nachrichten

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Für Präsident Hanns-Jörg Westendorf (l.) und Geschäftsführer Benjamin Bruns vom Viertligisten Fortuna Köln gibt es in der Corona-Krise auch gute Nachrichten.

Köln – Das Coronavirus hat den Fußball fest im Klammergriff. Insbesondere für die Klubs der dritten und vierten Liga ist die derzeitige Krise eine große Herausforderung – auch für Regionalligist Fortuna Köln. Doch aus der Südstadt gibt es in schweren Zeiten auch gute Nachrichten.

Denn wie der Verein mitteilte, ist der Markenstreit mit Ex-Investor Michael W. Schwetje (53) nach langem Ringen beigelegt worden. „Wir sind froh, die Sache nun abgeschlossen zu haben“, wird Fortuna-Präsident Hanns-Jörg Westendorf (55) in einer Vereins-Mitteilung zitiert.

Markenstreit mit Ex-Investor Michael W. Schwetje beigelegt

Auch bei Geschäftsführer Benjamin Bruns (40) ist die Erleichterung groß, denn: „Wir haben da ganz schön geblutet und im sprichwörtlichen Sinne viel für bezahlen müssen“, erklärt der Fortuna-Boss. Doch nun steht fest: Künftig können alle Marken wieder auf den Verein S.C. Fortuna Köln eingetragen werden.

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Nach dem Abstieg in der Vorsaison und der Auflösung der alten GmbH durch Schwetje hatte die neue Betriebsgesellschaft zunächst ohne die Markenrechte dagestanden, darunter jene an Logo und Homepage.

Firat Tuncer erfolgreich an der Schulter operiert

Positives gab es unterdessen auch von Fortuna-Spieler Firat Tuncer (25): Der Abwehrmann ist am Mittwoch erfolgreich an der Schulter operiert worden. Tuncer hatte sich in den Partien im Februar gegen den Bonner SC (2:2) und die zweite Mannschaft des FC Schalke 04 (0:2) mehrfach die Schulter ausgekugelt.

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Fortuna-Abwehrmann Firat Tuncer ist erfolgreich an der Schulter operiert worden.

Der Defensivspieler konnte das Krankenhaus bereits verlassen und wird nun mit der Reha beginnen.

Kapitän Franko Uzelac mit Appell auf Facebook

Teamkollege und Kapitän Franko Uzelac (25) gab derweil in einem Facebook-Video auf der offiziellen Fortuna-Seite Einblick in den Fußballer- und Trainings-Alltag während der Corona-Krise.

Und der Defensivmann wandte sich auch mit einem Appell an die Fans: „Wir müssen die gefährdeten Mitmenschen behüten und beschützen, indem wir alle uns an die Regeln halten. Deswegen die Bitte an euch: Haltet euch an die Regeln und Vorschriften! Das hilft uns allen, dieses Virus einzudämmen.“

Uzelac erklärt weiter: „Leider können wir nicht mehr auf dem Fußballplatz stehen, um Punkte kämpfen und Siege feiern – auch wenn wir das alle wollen. Unsere Prioritäten haben sich verschoben.“

Fortuna Köln leitete vorsorglich Maßnahmen ein

Die Südstädter hatten schon zuvor mit Weitsicht auf die Corona-Pandemie reagiert: Beim Klub, bei dem sich alle Mitarbeiter und Spieler mittlerweile in Kurzarbeit befinden, war das Team-Training bereits am 15. März vorsorglich gestoppt worden, die Spieler halten sich seitdem individuell fit. Die Geschäftsstelle und der Fanshop sind zudem geschlossen.

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Fortuna-Boss Bruns meint zum EXPRESS: „Jeder Spieler, die Trainer und alle Mitarbeiter haben sich solidarisch gezeigt, sie wollen ihr Bestes für den Verein leisten. Der Verein ist wieder eine Familie geworden.“

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