Fortuna Düsseldorf steht vor einer schweren Saison. Rückkehrer Jorrit Hendrix will mit den Rot-Weißen zurück in die 2. Bundesliga.
„Müssen wieder hochgehen“Aufstiegs-Ansage von Fortuna-Rückkehrer

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Jorrit Hendrix ist zurück in Düsseldorf und möchte mit der Fortuna aufsteigen.

Mittelfeldspieler Jorrit Hendrix (31) war der zweite Neuzugang in diesem Sommer. Obwohl zu diesem Zeitpunkt noch nicht klar war, wie der Kader überhaupt aussehen würde, entschied sich der Niederländer frühzeitig für die Fortuna. Einer der Gründe dafür war seine besondere Beziehung zu Trainer Alexander Ende.
Schon bei Preußen Münster hat der Achter vertrauensvoll mit Ende zusammengearbeitet. Der Beweis: Zum Start der Vorbereitung ernannte ihn der Coach zum Kapitän bei den Westfalen. Hendrix war der verlängerte Arm auf dem Platz.
Jorrit Hendrix: „Ich liebe die Art und Weise, wie er spielen will“
Kein Wunder also, dass genau das bei den Gesprächen mit dem Klub ausschlaggebend war. Nach dem Training am Dienstag gab es deswegen einen Liebesbeweis an Ende und seine Taktik: „Ein Grund war der Trainer, mit dem ich sehr schön zusammengearbeitet habe. Ich liebe die Art und Weise, wie er spielen will, sehr.“
Dass die Zusammenarbeit in Münster ein jähes Ende fand, bedauert Hendrix: „Wir haben letztes Jahr in der Hinrunde mit Münster die Art und Weise gezeigt. Ich fand es sehr bitter, dass er frühzeitig gehen musste. Es war natürlich eine schwere Zeit, aber ich hatte das Gefühl, dass da so viel mehr drin war. Wir hatten das Ziel noch nicht erreicht mit Alex und dem, was er in eine Mannschaft bringt. Die menschliche Arbeit mit ihm und den Jungs ist einfach auf einem anderen Niveau.“
Doch es gab noch mehr Argumente für eine Unterschrift in Düsseldorf: „Vor allem der Verein. Ich habe hier schon gespielt und kenne den Klub. Ich weiß, wo der Verein hingehört, und hatte eine sehr schöne Zeit hier. Ein weiterer Grund ist die Nähe zu meiner Heimat, das ist nur eine Stunde.“
Bereits in der Saison 2022/23 kickte er im Trikot der Rot-Weißen. Wegen seines Abgangs damals hat der Niederländer aber noch eine Rechnung offen: „Mein Ende hier mit meinem Armbruch, da habe ich die letzten acht Spiele verpasst. Das hat sich angefühlt, als wäre ich durch die Hintertür weggegangen.“
Weiter erklärte Hendrix: „Wir waren voll mit drin im Aufstieg in die Bundesliga. Das habe ich dann verpasst und deswegen hat es sich so angefühlt, als hätte ich mein Ziel hier nicht erreicht. Jetzt ist die Situation anders in der 3. Liga, aber ich bin ganz dabei, dass wir mit Fortuna wieder hochgehen müssen und wollen.“
Fortuna-Rückkehrer Hendrix will Taten sprechen lassen
Eine Aufstiegs-Ansage, die in ähnlicher Art und Weise in der abgelaufenen Saison vollkommen in die Hose ging. Mit einem Etat von rund 7,5 Millionen Euro wird die Fortuna jedoch zu den Top sechs der Liga gehören. Dadurch wird die Ende-Elf automatisch zu einem der Favoriten.
Hendrix weiß allerdings, dass die Saison mit ambitionierten Zielen kein Selbstläufer wird: „Einfach wird das gar nicht, das will ich nicht sagen, aber das kann nur unser Anspruch sein. Ich will darüber aber nicht stundenlang reden, sondern meine Energie auf den Platz bringen und zeigen, wohin wir gehören – die Füße sprechen lassen.“
Um eine möglichst erfolgreiche Zeit zu haben, will sich der Mittelfeldmotor als Führungsspieler einbringen. Dafür braucht er nicht zwingend die Binde am Arm: „Wer Kapitän wird oder wer Führungsspieler ist, ist egal, das machen wir alle zusammen. Ich bin ein Spieler, der als gutes Beispiel vorangehen will, das kann mit oder ohne Binde sein.“ Klar ist: Hendrix hat Bock auf die neue Saison und will mit der Fortuna hoch hinaus.
