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FIFA schmeißt Schiri rausTrotz eingestellter Ermittlungen: Referee nicht bei WM dabei

FIFA streicht WM-Schiedsrichter

Copyright: Ennio Leanza/epa/dpa

Die FIFA streicht einen als Video-Referee für die WM nominierten Niederländer von der Schiedsrichter-Liste. (Archivbild)

Schiri-Albtraum: Ermittlung eingestellt, WM-Aus trotzdem

Ein Vorwurf, der alles verändert. Eine Festnahme in London. Und dann: Ermittlungen eingestellt! Doch für einen Schiri aus den Niederlanden ist der Albtraum nicht vorbei. Sein größter Traum ist zerplatzt.

Der Fußball-Weltverband macht kurzen Prozess! Der niederländische Referee Rob Dieperink (38) fliegt von der Liste für die WM 2026. Eine offizielle Begründung? Fehlanzeige. Die FIFA bestätigte den Rauswurf nur auf Anfrage. Dabei sollte der 38-Jährige in den USA, Kanada und Mexiko als Video-Schiri dabei sein.

Ins Rollen kam die Sache durch Berichte von „The Athletic“ und der niederländischen Zeitung „De Telegraaf“. Der Vorwurf wiegt schwer: Dieperink soll in London einen Minderjährigen sexuell genötigt haben. Daraufhin klickten die Handschellen.

Keine Beweise: Verfahren gestoppt

Und jetzt kommt der Knaller: Die Polizei ermittelte, sichtete sogar Videomaterial. Das Ergebnis? Die Untersuchung wurde eingestellt, weil Beweise fehlten, so die Berichte. Aber die FIFA sieht die Sache offenbar anders und zieht Konsequenzen.

Dieperink ist am Boden zerstört. Gegenüber dem „De Telegraaf“ zeigte er sich extrem enttäuscht über das WM-Aus. Der Schiri wird mit den Worten zitiert: „Es macht mich sehr traurig, dass ich zu Unrecht beschuldigt wurde“. Er betont, er habe mit der Polizei voll und ganz zusammengearbeitet. Auch FIFA, UEFA und der holländische Verband (KNVB) seien von ihm informiert worden.

Referee beteuert Unschuld nach WM-Rauswurf

Der Schiedsrichter erklärte weiter: „Ich bin dankbar für die Unterstützung, die ich vom KNVB erhalten habe, sowie für die Art und Weise, wie dieser mit dem Fall umgegangen ist“. Dass die FIFA ihn trotzdem nicht für die Weltmeisterschaft berücksichtigt, sei extrem schade.

Sein Heimatverband, der KNVB, stand eigentlich hinter ihm. Zuerst hieß es, man sehe „auf Grundlage der verfügbaren Informationen keinen Grund, ihn nicht in der niederländischen Liga einzusetzen“. Doch dann die plötzliche Kehrtwende: Am kommenden Wochenende pfeift Dieperink in der Eredivisie trotzdem nicht.

Ein Sprecher des KNVB begründete die Entscheidung so: Das passiere „angesichts der Berichterstattung und der Auswirkungen auf Rob in seinem eigenen Interesse und im Interesse des Spiels“. Wie der „De Telegraaf“ meldet, war der 38-Jährige ursprünglich als VAR für die Partie NEC Nijmegen gegen Go Ahead Eagles Deventer am Sonntag eingeplant gewesen. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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