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Nach Skandal in der WM-Quali FIFA spricht Machtwort und bittet Brasilien und Argentinien zur Kasse

Die argentinischen Spieler Nicolas Otamendi, Giovani Lo Celso und Torhüter Emiliano Martinez verlassen das Spielfeld während der ersten Halbzeit. Das WM-Quali-Spiel gegen Brasilien im September 2021 wurde abgebrochen.

Die argentinischen Spieler Nicolas Otamendi (l-r), Giovani Lo Celso und Torhüter Emiliano Martinez verlassen das Spielfeld während der ersten Halbzeit. Das WM-Quali-Spiel gegen Brasilien im September 2021 wurde abgebrochen.

Das WM-Qualifikationsspiel zwischen Brasilien und Argentinien im September 2021 entpuppte sich als regelrechter Skandal. Nach dem Spielabbruch der Partie herrscht nun Klarheit. Der Klassiker wird wiederholt.

Die Fifa hat ein Machtwort gesprochen! Das Anfang September 2021 nach einem Corona-Eklat abgebrochene WM-Qualifikationsspiel zwischen Brasilien und Argentinien wird nun definitiv wiederholt.

Die Berufungskommission des Fußball-Weltverbandes lehnte die Beschwerden beider Länder ab und bestätigte damit die Mitte Februar von der Disziplinarkommission getroffene Entscheidung. Das teilte die FIFA am Montag (9. Mai 2022) mit.

FIFA: Skandalspiel zwischen Brasilien und Argentinien wird wiederholt

„Nach Prüfung der Eingaben beider Parteien sowie in Erwägung aller Umstände des Falls bestätigte die FIFA-Berufungskommission die Wiederholung des Spiels sowie die Geldstrafe von je 50.000 Schweizer Franken (48.000 Euro), die aufgrund des Abbruchs gegen die beiden Verbände verhängt worden war“, hieß es in der Mitteilung.

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Die gegen den brasilianischen Verband CBF wegen Ordnungs- und Sicherheitsverstößen verhängte Geldstrafe wird auf 250.000 Schweizer Franken (238.000 Euro) herabgesetzt; die gegen den argentinischen Verband AFA wegen ähnlicher Pflichtverletzungen verhängte Geldstrafe wird auf 100.000 Schweizer Franken (95.300 Euro) reduziert.

FIFA leitete Disziplinarverfahren gegen Brasilien und Argentinien ein

Was war überhaupt passiert? Die Partie war am 5. September 2021 in São Paulo nach wenigen Minuten zunächst unterbrochen und dann abgebrochen worden. Zu diesem Zeitpunkt hatten Beamte der Gesundheitsbehörde Anvisa das Spielfeld betreten, um drei argentinische Spieler wegen angeblicher Verstöße gegen die Corona-Bestimmungen vom Platz zu holen.

Daraufhin hatte die FIFA ein Disziplinarverfahren gegen beide Nationalverbände eingeleitet. Sowohl CBF als auch AFA legten Berufung gegen diese Entscheidung ein. Brasilien und Argentinien sind bereits für die Weltmeisterschaft vom 21. November bis 18. Dezember in Katar qualifiziert. (dpa)

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