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FC Bayern bestätigt Isolation Kontaktperson hat Corona: Kimmich schon wieder in Quarantäne

Die Unruhe rund um die Corona-Lage und Nationalspieler Joshua Kimmich hält beim FC Bayern München weiter an. Kurz nach seiner einwöchigen Quarantäne muss Kimmich erneut in Isolation.

München. Der Corona-Wirbel wird beim FC Bayern zur neuen Normalität. Vor dem Auswärtsspiel beim FC Augsburg am Freitag (19. November 2021, 20.30 Uhr/DAZN) sind das Coronavirus und die Impf-Debatte um Nationalspieler Joshua Kimmich (26) das bestimmende Thema. Und der Corona-Wirbel wird immer größer.

Seit Freitagmittag ist klar, dass Kimmich kurz nach dem Ende seiner einwöchigen häuslichen Isolation schon wieder für eine Woche in Quarantäne muss. Der FC Bayern bestätigte den Ausfall in einer Vereinsmitteilung. Erneut hatte Kimmich Kontakt zu einer Person, die positiv auf Corona getestet wurde. Er verpasst damit die kommenden beiden Pflichtspiele der Bayern in Augsburg und bei Dynamo Kiew in der Champions League.

Joshua Kimmich fehlt dem FC Bayern wegen Quarantäne

Wie schon beim Trainingsauftakt am Dienstag hatte Kimmich am Donnerstag beim Abschlusstraining und beim Anschwitzen am Freitag nicht auf dem Rasen gestanden. „Bei Joshua war es eine reine Vorsichtsmaßnahme“, sagte Julian Nagelsmann (34) zwar auf der Pressekonferenz am Donnerstag (18. November). Allerdings bestätigten sich die Befürchtungen der Münchner nun doch.

Denn Kimmich hatte im privaten Umfeld Kontakt zu einer Corona-Verdachtsperson, deren Infektion am Freitag per PCR-Test bestätigt wurde. Eigentlich hätte es im Laufe des Donnerstags Gewissheit geben sollen, vom FC Bayern gab es bis zum Freitagmittag allerdings kein Update zur Lage rund um Kimmich. Dessen Fehlen beim Anschwitzen sprach dann für sich.

Julian Nagelsmann auf einer Presskonferenz des FC Bayern München vor dem Bundesligaspiel gegen den SC Freiburg.

Julian Nagelsmann bangt vor dem Spiel des FC Bayern beim FC Augsburg um Joshua Kimmich.

Nachmittags teilte der Rekordmeister dann mit, dass neben Kingsley Coman (25, muskuläre Probleme) Niklas Süle (26), Josip Stanišić (21) und Joshua Kimmich (alle wegen Corona-Quarantäne) in Augsburg fehlen. Kimmich hatte zuletzt schon als Kontaktperson von Niklas Süle (26) eine Woche in Quarantäne verbracht und zwei Länderspiele verpasst.

Corona weiter das bestimmende Thema beim FC Bayern

Neben der Einsatz-Frage von Kimmich war durch die coronabedingten Ausfälle von Niklas Süle und Josip Stanisic die Pandemie am Donnerstag weiter das beherrschende Thema – zum Unmut des angesäuerten Bayern-Trainers.

„Natürlich nervt das Thema, es nervt alle. Es ist ein Thema, was einfach beschäftigt. Wir spielen in 24 Stunden in Augsburg und noch keiner hat irgendwas zu Augsburg gefragt, alle reden nur über die Pandemie“, sagte Nagelsmann, der auch einräumte: „Die Zahlen sind ein Stück weit erschreckend und wir merken es ja auch bei uns. Es gibt immer wieder Problemfälle.“

Hotel-Wirbel nach Corona-Debatte um Joshua Kimmich

Schon zuvor hatte es rund um Kimmich ein großes Hin und Her gegeben. Die ursprüngliche Version der neuen Coronaschutzverordnung in Bayern erlaubte den Einlass in Hotels und Restaurants nur noch nach 2G-Regelung. Der nicht geimpfte Kimmich hätte entsprechend keinen Zutritt erhalten.

Am Mittwoch folgte schließlich die Ergänzung um eine Ausnahme für „zwingend erforderliche und unaufschiebbare nichttouristische Beherbergungsaufenthalte“ – wie etwa eine Dienstreise als Bundesliga-Profi. Dadurch dürfen Kimmich und andere ungeimpfte Leistungssportler künftig doch am Rande von Spielen und Wettkämpfen in Hotels einchecken.

Kingsley Coman und Alphonso Davies treten beim FC Bayern kürzer

Flügelflitzer Kingsley Coman (25) wird am Freitag nicht im Münchner Teamhotel anzutreffen sein, allerdings aufgrund muskulärer Probleme. Als Vorsichtsmaßnahme wird der Franzose nach den Länderspielen der vergangenen Tage in Augsburg geschont.

Alphonso Davies (21), zuletzt mit Kanada zweimal in der WM-Quali im Einsatz, landet erst am Nachmittag in München und soll aus Gründen der Belastungssteuerung am Freitag wohl zunächst auf der Bank Platz nehmen.

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