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Sammers DFB-WatschnLegende kritisiert fehlenden Kampfgeist und fordert mehr Wille

Matthias Sammer

Copyright: Peter Kneffel/dpa

Matthias Sammer hat den deutschen Fußball in einem Interview mit dem «Stern» kritisiert. (Archivbild)

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Matthias Sammer rechnet mit dem deutschen Fußball ab.

Eine Fußball-Ikone Deutschlands findet kurz vor dem WM-Start deutliche Worte! Der frühere Nationalspieler Matthias Sammer (58) bemängelt vehement das fehlende Selbstverständnis im Fußball hierzulande und plädiert für eine Besinnung auf frühere Stärken.

Gegenüber dem „Stern“-Magazin erklärte der Europameister von 1996: „Zu unseren Stärken haben immer Kampfgeist und Wille gezählt. Das hat alle großen Mannschaften ausgemacht“. Seine schonungslose Einschätzung lautet: „Und jetzt schämen wir uns fast für diese Tugenden.“

Sammers Appell: DFB braucht eine klare Strategie

In seiner Rolle als sportlicher Berater von Borussia Dortmund pocht Sammer auf eine unmissverständliche Spielphilosophie vom DFB. Diese müsse für das A-Team genauso wie für sämtliche Jugendmannschaften gelten. Er findet, dass im hiesigen Fußball die Debatten zu oft um Belanglosigkeiten kreisen.

Sammers klare Beanstandung lautet: „Wir reden zu viel über die Schönheit des Spiels, über Ballbesitz – und zu wenig darüber, wie man es gewinnt“. Anstelle des unbedingten Drangs zum Erfolg gehe es viel zu oft nur um Schönspielerei.

„Nicht wissen, wie es in einer Kabine zugeht“

Der frühere Profi meint, eine Lösung wäre mehr Gewicht für Ex-Fußballer auf entscheidenden Posten. Insbesondere das Weltmeister-Team von 2014 sieht er in der Pflicht, sich mehr zu engagieren. „Wir brauchen mehr Jungs, die auf höchstem Niveau gespielt haben und auch die Verantwortung im Fußball von heute mit übernehmen.“

Die niedrige Zahl ehemaliger Top-Akteure in Deutschlands höchster Spielklasse bereite ihm erhebliche Bedenken. An wichtigen Schaltstellen würden zu viele Personen agieren, die „nicht wissen, wie es in einer Kabine zugeht“. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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