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Abschied ist offiziellBayern-Profi muss im Sommer gehen

Die Würfel sind gefallen! Ein weiterer Spieler kehrt dem FC Bayern im Sommer den Rücken – ohne Ablöse.

Für Raphael Guerreiro (32) ist das Kapitel FC Bayern im Sommer beendet. Am Montagabend (30. März 2026) verkündete der deutsche Rekordmeister die offizielle Trennung.

Der Portugiese wird den Münchnern im Sommer den Rücken kehren, ohne dass der Verein eine Ablösesumme erhält.

Guerreiro unter Kompany nur noch zweite Wahl

Der flexible Profi, einsetzbar als linker Verteidiger oder im Mittelfeld, kam erst 2023 vom Erzrivalen Borussia Dortmund in die bayerische Landeshauptstadt. In 89 Einsätzen für den FCB konnte er zwölf Treffer markieren und acht Tore vorbereiten.

Zwar feierte er im Vorjahr den Meistertitel und holte in dieser Saison den Supercup, doch für Guerreiro persönlich lief es zuletzt alles andere als optimal. Unter dem neuen Coach Vincent Kompany (39) spielte er in der aktuellen Saison nur eine Nebenrolle. Er absolvierte 23 Partien, aber nur in neun davon gehörte er zur Anfangsformation.

Mitverantwortlich dafür war auch seine hohe Verletzungsanfälligkeit. Der portugiesische Auswahlspieler (65 Länderspiele, vier Treffer) musste seit 2023 bei insgesamt 30 Pflichtpartien für seinen Klub und das Nationalteam passen.

Sportvorstand Max Eberl (52) äußerte sich dennoch anerkennend über den scheidenden Spieler: „Wir möchten uns bei Rapha herzlich für die gemeinsame Zeit bedanken: Auf Rapha war auf dem Platz immer Verlass, zudem bereichern Charaktere wie er jede Kabine.“ Er fügte hinzu, die geführten Unterhaltungen seien „gut, vertrauens- und verständnisvoll“ gewesen. Das berichtet „bild.de“.

Nach Leon Goretzka (31) ist Guerreiro bereits der zweite namhafte Spieler, der den FC Bayern in diesem Sommer ohne Transfererlös verlässt. Wo der Europameister von 2016 und Nations-League-Gewinner von 2019 künftig spielen wird, ist bisher noch nicht offiziell bestätigt.

Spekulationen gibt es allerdings schon länger. Einem Bericht der portugiesischen Zeitung „A Bola“ zufolge bekundete Benfica Lissabon bereits letzten November sein Interesse. Dort gilt Trainer José Mourinho (63) als großer Bewunderer des Linksfußes. Zudem wurde auch dem italienischen Traditionsverein Juventus Turin ein gewisses Interesse unterstellt. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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