Große Überraschung im Osten! Ein bekanntes FC-Gesicht macht bei einem Regionalligaklub den Abflug und heuert in der 2. Bundesliga an.
Kurz nach RelegationEx-FC-Boss geht zu Zweitligist: „Mit viel Elan angehen“

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Daniel Meyer wird neuer Sportchef bei Greuther Fürth.
Eine überraschende Nachricht in der 2. Bundesliga: Der Hallescher FC aus der Regionalliga beendet die Zusammenarbeit mit seinem Sportchef Daniel Meyer (46). Sein zum Saisonende auslaufender Vertrag wird nicht erneuert – eine Entscheidung, die für mächtig Aufruhr sorgt.
Hinter dem plötzlichen Aus steckt eine spektakuläre Wende: Meyer heuert bei Zweitligist Greuther Fürth an. Erst am Dienstagabend hatten die Franken mit einem 2:0-Erfolg im Relegations-Rückspiel gegen Rot-Weiss Essen die Klasse gehalten, nachdem die erste Partie mit 0:1 verloren wurde.
Kölner Vergangenheit und viel Zweitliga-Wissen
Als neuer Geschäftsführer Sport soll Meyer bei der Spielvereinigung die sportlichen Weichen stellen. Früher arbeitete Meyer als Leiter des Nachwuchsbereichs für den 1. FC Köln, stand insgesamt zwei Jahre am Geißbockheim unter Vertrag (u.a. auch U19-Trainer und Interimstrainer der zweiten Mannschaft).
Er bringt zudem eine Menge Expertise aus der 2. Bundesliga mit, die er sich als Coach bei Aue (2018/19) und Braunschweig (2020/21) erarbeitete. Auch eine Tätigkeit als U19-Coach bei RB Leipzig steht in seiner Vita.
Für den HFC kommt dieser Abgang zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt. Seine Entscheidung hat Meyer dem Verein bereits übermittelt.
Besonders brisant ist die Situation, weil er kurz vor Pfingsten noch mitten in der Kaderplanung steckte, Gespräche mit Spielern führte und Transfers für Halle fix machen wollte. Diese Jobs fallen nun anderen zu, während die Fahndung nach einem neuen Sportchef mit Hochdruck beginnt. Das berichtet „Bild“.
Meyer sagte zu seiner Entscheidung: „Ich bedanke mich beim Aufsichtsrat für das Vertrauen in meine Person und bin glücklich, dass die Mannschaft gestern den Klassenerhalt perfekt gemacht hat. Wir haben nun Planungssicherheit und werden die Themen, die wir intern teils auch schon besprochen haben, mit viel Elan angehen. Einen großen Dank möchte ich auch an die Verantwortlichen des Halleschen FC richten, die mir keine Steine in den Weg gelegt haben und mir ermöglichen hier offiziell bereits am 1. Juni loszulegen.“ (red)
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