„No-Go“ bei Medaillenvergabe Englische Kapitänin bricht nach EM-Triumph Protokoll der Royals

Englands Fußballerinnen sind Europameisterinnen – und dass bei solchen Feierlichkeiten die Emotionen hochkochen können, musste nun auch Prinz William am eigenen Leibe spüren.

Im Händeschütteln ist Prinz William (40) eigentlich ein Vollprofi. Auch am Sonntagabend (31. Juli 2022), nach dem EM-Finale zwischen England und Deutschland, war das die Aufgabe des Enkels von Queen Elizabeth II.

Das Problem: Das Shakehands bei der Siegerehrung im ausverkauften Wembley-Stadion von London lief nicht so, wie es hätte laufen sollen! Es kam zu einem „No-Go“.

EM-Finale: Engländerin bricht britisches Königsprotokoll

Das Endspiel um die Fußball-Europameisterschaft hätte nicht viel dramatischer ablaufen können: Die Engländerinnen bezwangen die deutsche Elf von Trainerin Martina Voss-Tecklenburg (54) nach einer umkämpften Partie mit 2:1 nach Verlängerung.

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Was für die deutschen Spielerinnen besonders bitter war, war für die gastgebenden Engländerinnen umso schöner. Bei ihnen sprudelten die Emotionen – und so kam es, dass bei der Siegerehrung nicht die vorgegeben Standards eingehalten wurden.

Leah Williamson (25), die Kapitänin der englischen Nationalmannschaft, ließ ihren Emotionen freien Lauf, fiel Prinz William bei der Medaillenübergabe um den Hals und drückte ihn.

Eine Umarmung des Thronfolgers ist laut britischem Königsprotokoll allerdings explizit untersagt. William, der ohne seine Ehefrau Kate Middleton (40) im Stadion war, nahm die Umarmung der Arsenal-Spielerin jedoch locker. Er genoss den Augenblick sogar augenscheinlich.

Englands Spielführerin Leah Williamson umarmt Prinz William bei der Siegerehrung nach dem EM-Triumph.

Englands Spielführerin Leah Williamson umarmt Prinz William bei der Siegerehrung nach dem EM-Triumph.

Denn: Die überschwängliche Freude der Spielerinnen war verständlich. Für Englands Fußballerinnen ist es der erste Titel in der Historie, für die ganze Nation der erste Fußball-Titel seit der gewonnen WM 1966.

Damals besiegten die englischen Fußballer die deutsche Nationalmannschaft – ebenfalls in Wembley – mit 4:2 nach Verlängerung. In der 101. Minute des legendären Endspiels fiel das umstrittene Wembley-Tor zugunsten der Engländer. (jm)

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