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Wut über „dreckige Tricks“Argentinier verspotten „schlechte Verlierer“ aus England

Argentinien hat das hitzige Halbfinale bei der WM 2026 gegen England gewonnen. Während bei den Gauchos große Freude herrscht, beklagen die Briten die harte Gangart des Gegners.

Das brisante Halbfinal-Duell der Erzrivalen England und Argentinien verlief am Mittwoch (15. Juli 2026) genau so, wie vielfach erwartet: Beide Mannschaften lieferten sich von der ersten Minuten an einen harten und oft auch grenzwertigen Kampf, immer wieder gewürzt durch Nickligkeiten und Provokationen.

Dass die heißblütigen Südamerikaner sich dramatisch mit 2:1 durchsetzten, sorgte nicht nur für grenzenlose (Schaden-)Freude in Argentinien, sondern auch für bittere Enttäuschung in England. Auf der Insel war der Frust über die ruppige Gangart der Gauchos gewaltig.

Argentinien besiegt England mit harter Gangart

Während sich einige Stars der „Three Lions“ schon auf dem Platz nur mit Mühe beherrschten – und die Kontrolle teils sogar kurz mal verloren –, war auch die heimische Presse nach dem Halbfinal-Aus bedient und schäumte teils vor Wut. Der „Telegraph“ führte gar genauestens Protokoll über das Vorgehen der Argentinier.

Unter dem Titel „Alle 31 dreckigen Tricks von Argentinien gegen England“, listete Autor Frankie Christou die zahlreichen Szenen auf, in denen der Gegner seiner Meinung nach unsportlich, überhart oder schlichtweg eiskalt berechnend agiert habe.

Mit konkreter Minutenangabe führte der „Telegraph“ anschließend auf, wo der dreimalige Weltmeister im und nach dem Spiel jeweils über die Stränge geschlagen haben soll.

Im Eintrag aus Minute zwei heißt es etwa: „Die Gemüter erhitzen sich, als Leandro Paredes Jude Bellingham unnötigerweise in den Rücken stößt, woraufhin der Real-Madrid-Spieler zurückstichelt, was dazu führt, dass Spieler beider Mannschaften zwischen die beiden treten.“

Die Argentinier, deren Stars sich bereits auf dem Rasen über den Elfmeter-Spickzettel von England-Keeper Jordan Pickford (32) amüsiert hatten, reagierten mit Hohn und Spott. „Die Engländer haben den Fußball erfunden und die Argentinier haben ihnen gezeigt, wie man ihn spielt“, stichelte ein Fan in einem Instagram-Kommentar.

Das Sport-Blatt „Olé“ griff den Artikel aus Großbritannien spöttisch auf und kommentierte beißend: „Man sagt, dass einen Niederlagen vieles lehren. Vor allem, verlieren zu können. In England scheinen sie davon sehr weit entfernt.“

Was der „Telegraph“ als „dunkle Magie“ bezeichne, sei in Argentinien schlichtweg als „clever“ bekannt, stichelte die Zeitung weiter. „Was man viel eher in Ruhe analysieren sollte als diese 31 Situationen, ist der Grund, warum England sich zwei Gegentore in sechseinhalb Minuten hat einschenken lassen“, schloss „Olé“ die Replik beißend.

Martina Alguero posiert vor einem Geländer sitzend im Bikini-Oberteil für ein Selfie.
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