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Traumtore in KölnDFB-Frauen lösen nach 2:0-Sieg gegen Norwegen WM-Ticket

Deutschland - Norwegen

Copyright: Rolf Vennenbernd/dpa

Große Freude: Die deutschen Fußballerinnen fahren zur WM 2027 nach Brasilien.

DFB-Frauen in Köln: Zwei Traumtore sichern WM-Ticket!

Ein Abend für die Geschichtsbücher in Müngersdorf! Die deutschen Fußball-Frauen haben es geschafft und sich mit zwei sensationellen Toren das Ticket für die WM 2027 gesichert. Eine Debütantin und eine Überraschungs-Heldin machten den Traum wahr.

Die Party in Köln kann steigen! Vor einer Kulisse von 33.425 Zuschauern im ausverkauften Stadion hat die deutsche Frauen-Nationalmannschaft die Qualifikation für die Weltmeisterschaft 2027 in Brasilien perfekt gemacht. Ein überzeugender 2:0-Erfolg gegen den Konkurrenten Norwegen bedeutet, dass die Mannschaft von Trainer Christian Wück als Gruppenerster nicht mehr einzuholen ist.

Bundestrainer Wück zeigte schon vor Spielbeginn ein echtes Gespür für die richtige Aufstellung. Er beorderte die Debütantin Marie Müller (25) für die verletzte Spielführerin Giulia Gwinn in die Anfangsformation. Und diese Entscheidung zahlte sich voll aus! In der 18. Minute erzielte die Verteidigerin vom US-Klub Portland den wichtigen Führungstreffer zum 1:0. Die Vorarbeit leisteten die beiden Bayern-Stars Klara Bühl und Linda Dallmann.

Wamser: Defensiv mit Problemen, offensiv eiskalt

Nur wenige Minuten später folgte der nächste Geniestreich. Carlotta Wamser (27) jagte die Kugel in der 27. Minute nach einem klasse vorbereiteten Angriff per Direktabnahme unhaltbar zum 2:0 in die Maschen. Ein absolutes Traumtor! Dabei hatte die Spielerin aus Leverkusen, die auf der ungewohnten linken Abwehrseite spielte, defensiv sichtlich Mühe mit Norwegens Kapitänin Caroline Graham Hansen. Doch im Angriff bewies sie ihre ganze Qualität. Pech hatte sie nach dem Seitenwechsel, als eine abgefälschte Hereingabe von ihr nur am Querbalken landete.

Das 2:0 zur Halbzeit spiegelte die Dominanz der deutschen Mannschaft wider. Das Team agierte mit Leidenschaft und suchte immer den Weg zum gegnerischen Tor. Im Zentrum gaben Elisa Senß und Sjoeke Nüsken den Takt vor. Für Nüsken war es ein ganz besonderer Abend: In ihrem 58. Einsatz für Deutschland führte sie die Elf erstmalig als Spielführerin an – was für ein Moment!

Schüllers Rückkehr in die Startelf

Ein emotionaler Abend war es auch für Angreiferin Lea Schüller. Die Stürmerin stand zum ersten Mal seit dem Duell mit Schweden bei der EM im Vorjahr wieder von Beginn an auf dem Platz. Sie ackerte unermüdlich für die Mannschaft, auch wenn ihr ein eigenes Tor an diesem Tag nicht vergönnt war.

Und was war mit Norwegen? Die Skandinavierinnen fanden kaum ein Mittel gegen die deutsche Abwehr. Wenn sie doch mal durchkamen, war Torhüterin Ann-Katrin Berger zur Stelle, die nach ihrer Bauchverletzung einen souveränen Auftritt hinlegte. Einmal war aber auch eine Portion Glück dabei: Kurz vor dem Halbzeitpfiff wurde ein Tor von Signe Gaupset wegen einer sehr knappen – und vermutlich unrichtigen – Abseitsentscheidung nicht gegeben.

Doch am Ende jubelten nur die Deutschen im Kölner Stadion. Genau zehn Jahre nach dem Gold-Triumph von Rio, dessen Heldinnen vor dem Anpfiff geehrt wurden, ist klar: Die Reise geht wieder nach Brasilien. Und wie damals beim Olympiasfinale (2:1 gegen Schweden) wird auch das Endspiel der WM am 25. Juli 2027 im mythischen Maracanã-Stadion ausgetragen. Die Mission Goldjagd ist offiziell eröffnet. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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