Deniz Undav glänzte erst mit drei Torbeteiligungen beim Deutschland-Testspiel gegen Finnland, musste dann allerdings vorzeitig vom Platz.
WM-Alarm im TestspielUndav verletzt? Deutschland-Stürmer klärt im Interview auf

Copyright: IMAGO/HMB-Media International
Deniz Undav musste im Deutschland-Spiel gegen Finnland vorzeitig vom Platz.

Aktualisiert:
Achterbahnfahrt der Gefühlte für Deniz Undav (29) beim Deutschland-Test gegen Finnland (4:0): Der Torjäger vom VfB Stuttgart glänzte am Sonntag (31. Mai 2026) in Mainz mit zwei Toren und einer Vorlage, musste den Platz gleich nach dem Treffer zum 3:0 allerdings angeschlagen verlassen.
Mit verkniffener Miene blickte Undav nach knapp einer Stunde zur deutschen Bank, machte dann die Wechsel-Geste und legte sich dann mit schmerzverzerrtem Gesicht auf den Rasen. Er wurde auf dem Platz am Oberschenkel behandelt, konnte dann immerhin aufstehen und langsam vom Feld gehen. Maximilian Beier (23) kam für ihn ins Spiel.
Undav gibt im Interview Entwarnung
Auch wenn es schon im ersten Eindruck nicht nach einer schweren Verletzung aussah, schrillen weniger als zwei Wochen vor Beginn der Weltmeisterschaft jetzt aber logischerweise bei sämtlichen körperlichen Wehwehchen alle Alarmglocken.
Dass es ausgerechnet den besten Mann gegen die Finnen erwischte, war zur Stundenmarke des Testspiels ein kurzer Dämpfer. Zumal Undav in der abgelaufenen Bundesliga-Spielzeit der mit Abstand beste deutsche Scorer war.
Immerhin: 25 Minuten nach seiner Auswechslung kam Undav im Trainingsanzug und offenbar schon frisch geduscht zurück aus der Kabine auf die deutsche Bank. Dort klatschte er mit allen Mitspielern ab und wirkte nach seinem vorzeitigen Feierabend nicht allzu besorgt um seine WM-Aussichten. Bei der Ehrenrunde marschierte er ganz normal mit den Kollegen durch das Stadion.
„Ich hatte ein bisschen Schmerzen, aber nichts Wildes. Alles entspannt, ein paar Tage Behandlung, dann ist alles wieder gut“, sagte Undav nach dem Spiel dann auch gelassen im ZDF-Interview, gab dem Abend „zehn von zehn“ Punkten und räumte alle WM-Sorgen schon wieder ab.
„Er hat in Stuttgart sehr viel gespielt, hatte extrem viel Belastung. Ich glaube nicht, dass etwas passiert ist, er hat in der Kabine einen ganz glücklichen Eindruck gemacht“, gab sich auch Bundestrainer Julian Nagelsmann (38) im ZDF gelassen.
