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Debakel für FlickSpanische Presse zerlegt Barca-Trainer: „Vernichtet!“

Ein Abend zum Vergessen für Hansi Flick und den FC Barcelona. Nach dem 0:4-Debakel bei Atlético Madrid wird der deutsche Trainer von der Presse zerlegt.

Das war ein richtiges Debakel! Im Hinspiel des Copa-del-Rey-Halbfinales musste der FC Barcelona eine heftige 0:4-Niederlage bei Atlético Madrid einstecken.

Richtig übel: Schon zur Pause lagen die Katalanen mit vier Toren hinten. So eine katastrophale Halbzeit gab es für den Verein seit der Spielzeit 2004/05 erst ein weiteres Mal: bei der legendären 2:8-Peinlich-Pleite im August 2020 gegen den FC Bayern.

Hansi Flick wütet – genau wie die Presse

Barca-Coach Hansi Flick (60) war nach dem Spielende außer sich und platzte in eine wütende Tirade. Seine heftige Kritik richtete sich gegen den Unparteiischen, dessen Spielführung Atlético seiner Meinung nach zu übertriebener Härte animiert habe.

Eine Situation erhitzte Flicks Gemüt besonders: Der vermeintliche Anschlusstreffer zum 1:4 durch Pau Cubarsi wurde aberkannt. Grund war eine angebliche Abseitsposition, die erst nach einer gefühlt ewigen VAR-Kontrolle von sieben Minuten festgestellt wurde.

Flick schäumte: „Für mich ist das eine Katastrophe. Wie lange mussten wir warten? Sieben Minuten? Come on... In diesen sieben Minuten haben sie dann irgendwas gefunden... Okay... Für mich, als ich die Situation gesehen habe, war es klar kein Abseits. Am Ende haben sie etwas anderes gesehen. Aber dann müssen sie es auch mitteilen. Es gibt keine Kommunikation, und das ist wirklich sehr schlecht.“ Das berichtet „Bild“.

Auch die spanischen Medien rechneten gnadenlos mit Flick und den Katalanen ab. Die Sportzeitung „Marca“ titelte: „Was für eine Abreibung! Atlético vernichtet Barca mit vier Toren in einer historischen ersten Halbzeit“. Von einem „rot-weißen Sturm“ schrieb die katalanische „Mundo Deportivo“ und prognostizierte, dass der Finaleinzug jetzt „von einem Wunder im Camp Nou ab“ abhänge. Für die Zeitung „Sport“ war die Partie kurz und knapp ein „totales Desaster!“.

Das Blatt „as“ legte den Finger in die Wunde und sprach von „Flicks gigantischem Fehler“. Damit bezog man sich auf die Entscheidung, Mittelfeldakteur Marc Casado von Beginn an zu bringen, der einen katastrophalen Auftritt hinlegte. Sein Coach zog die Reißleine und nahm den Spieler schon in der 37. Minute beim Spielstand von 0:3 vom Feld.

Laut „as“ habe Flick durch diesen Tausch „seine Schuld zugegeben“ und die „Verantwortung für seinen Fehler“ getragen. Obwohl Casado bereits verwarnt war, nahm Flick ihn tröstend in den Arm. Das Blatt stellte jedoch unmissverständlich fest, wer die Schuld trug: „Der Deutsche machte einen Zug, indem er auf einen seiner Spieler zeigte – aber im Grunde genommen auf sich selbst.“

Den Anfang vom Ende markierte ein Eigentor von Eric (7.), der obendrein in der 85. Minute nach einer Notbremse vom Platz flog. Die weiteren Treffer für Madrid erzielten Antoine Griezmann (15.), Ademola Lookman (34.) und Julian Alvarez (45.+3).

Um am 3. März im Rückspiel im Camp Nou doch noch ins Finale einzuziehen, benötigt Barcelona jetzt eine Sensation. Doch Trainer Flick hat den Glauben noch nicht verloren: „Wir können ein Comeback nicht ausschließen. Es ist noch nicht vorbei. Das Rückspiel ist in unserem Stadion. Wir brauchen jetzt all unsere Fans, um das Stadion vollzukriegen.“ (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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