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„Jetzt ist Leverkusen dran“Calmund und Daum verfolgten Liga-Hit gemeinsam in Thailand

Christoph Daum mit Reiner Calmund und dem Hotel-Manager Oliver Schnatz.

Christoph Daum schaute sich das Topspiel am Samstag (10. Februar 2024) mit Reiner Calmund und dem Hotel-Manager Oliver Schnatz, der selbst größter Köln-Fan ist, an.

Reiner Calmund und Christoph Daum verfolgten den Sieg von Bayer Leverkusen gegen den FC Bayern gemeinsam in Thailand. Der Ex-XXL-Manager ist von seinem Verein schwer begeistert.

von Marcel Schwamborn (msw)

Das Meisterstück von Bayer Leverkusen gegen den FC Bayern München hat auch zwei Fußball-Verrückte begeistert, die eine besonders enge Beziehung zur Werkself haben. Der langjährige Leverkusen-Macher Reiner Calmund (75) schaute sich das 3:0 zusammen mit Bayers Ex-Trainer Christoph Daum (70) in Bangkok an.

Beide Freunde hatten zuletzt ein paar Wochen Urlaub in Thailand genossen. Quasi als Höhepunkt vor der Heimreise stand nun noch der Bundesliga-Gipfel an. Und den schauten Calmund und Daum mit ein paar weiteren Bekannten – unter anderem dem großen Köln-Fan Oliver Schnatz – in einer Fußball-Kneipe an.

Reiner Calmund schaute Topspiel zusammen mit Christoph Daum

Beim Abpfiff war es vor Ort schon 2.30 Uhr, doch der beeindruckende Auftritt des Tabellenführers entschädigte für das lange Aufbleiben. „Ich bin vollkommen begeistert“, sagte Calmund am Sonntag (11. Februar 2024) zu EXPRESS.de. „Das war eine beeindruckende Vorstellung. Ich will noch nicht von einer Vorentscheidung im Titelrennen sprechen, dafür ist die Saison noch zu lang. Aber diese Leistung wird das Leverkusener Selbstvertrauen weiter stärken“.

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Am Sonntag telefonierte Calmund auch mit DFB-Sportdirektor Rudi Völler und äußerte sich dabei vor allem besorgt angesichts der Verfassung der Münchner Nationalspieler. „Goretzka, Kimmich, Sané – die haben ja alle gespielt wie mit Bleiweste. Da war ja überhaupt keine Dynamik zu erkennen. Das ist schon alarmierend gewesen“, sagte „Calli“.

Der frühere XXL-Manager ist vor allem von Bayer-Trainer Xabi Alonso begeistert. „Die Art und Weise, wie er auftritt, ist beeindruckend. Der lässt sich nicht aus der Ruhe bringen. Die Mannschaft ist stabil und nicht nervös. Nun waren einige Spieler beim Afrika-Cup, da konnte Alonso gar nicht mit allen Profis arbeiten. Aber da kommen keine Klagen, da sucht keiner nach Alibis, auch nicht nach der Verletzung von Stürmer Victor Boniface. Ich habe ihn die gesamte Saison nicht lamentieren gehört. Und das macht auch die anderen Spieler stärker. Wenn einer ausfällt, dann geht es eben weiter.“

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Alonso ist in Calmunds Augen aber nicht der einzige Trumpf. „Bayer 04 wird hervorragend geführt, und zwar auf allen Ebenen. Simon Rolfes, der Manager, gehört auch zur internationalen Creme de la Creme. Der Fußball-Boss Fernando Carro ist ein totaler Fußballbekloppter. Die Mutter von Fernando war beim FC Barcelona die Übersetzerin von Hans Krankl, den Stürmer aus Österreich und später auch für den deutschen Cheftrainer Udo Lattek. Da hat er sich mit dem Fußballvirus infiziert. Als Manager hat er Karriere im Konzern-Vorstand von Bertelsmann gemacht. Er war dort für Milliarden-Umsätze verantwortlich. Das ist einer, der extrem unternehmerisch denkt, aber dabei total fußballbekloppt ist.“

Calmund freute sich am Samstag auch mit Christoph Daum. Denn dessen Sohn Marcel hat als Assistenztrainer und Video-Analyst ebenfalls Anteil am Erfolg. „Auch die zweite Reihe, sowohl in kurzen wie in langen Hosen, funktioniert perfekt.“

Auch wenn am Samstag in Bangkok schon das eine oder andere Getränk auf den Sieg gegen die Bayern über den Tisch wanderte, will der Ex-Geschäftsführer nicht zu früh feiern. „Uns hat so oft Glück gefehlt. Wenn der Fußballgott, an den ich gern glauben möchte, ein gerechter Gott ist, dann ist in diesem Jahr Leverkusen dran. Das kann gar nicht anders sein. Wenn ich die vielen unglücklichen Vize-Titel von Bayer 04 analysiere, dann hätten sie jetzt endlich mal die Meisterschale verdient.“