Pokal-Aus und Liga-Klatsche! Nach dem 0:2 gegen Werder verliert Wouter Burger komplett die Nerven.
Bundesliga-Star lästert nach Pleite über Gegner„Die sind so schlecht, die können wirklich gar nichts!“

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Wouter Burger und weitere Fußballspieler im Stadion.
„Die sind so schlecht, die können wirklich gar nichts!“ Mit diesem lauten Wutausbruch verschaffte sich Wouter Burger (25) im Inneren der Bremer Arena Luft.
Nach der 0:2-Niederlage gegen Werder eilte der Profi aus Hoffenheim heftig mit den Armen fuchtelnd zur Umkleide. Der Akteur aus den Niederlanden hatte nach dem Abpfiff komplett die Fassung verloren. Das berichtet „bild.de“.
Auch die Unparteiischen gerieten ins Visier
Das ist kaum verwunderlich, schließlich verliefen die vergangenen Tage für das Team aus dem Kraichgau absolut desaströs. Zuerst scheiterte die Mannschaft im Pokalwettbewerb blamabel durch ein 4:5 im Elfmeterschießen am Zweitligisten aus Kiel. Direkt im Anschluss setzte es nun im Bundesliga-Alltag an der Weser den nächsten schmerzhaften Dämpfer.
Diese abwertenden Aussagen gegenüber dem Gastgeber sorgen durchaus für Verwunderung. Immerhin hatten genau diese Norddeutschen den Gästen soeben die bereits fünfte Saisonniederlage im laufenden Ligabetrieb beigebracht. Wie die Bild erfuhr, richtete sich der Groll Burgers jedoch keineswegs bloß gegen die gegnerische Elf. Ebenso waren die Unparteiischen das Ziel seiner heftigen Verärgerung.
Auslöser dafür war eine Aktion nach einer gespielten Stunde. In jenem Moment streckte Bremens Marco Friedl (28) seinen Gegenspieler äußerst rüde nieder. Für dieses Einsteigen wurde Friedl jedoch lediglich verwarnt. Während der Gefoulte etliche Minuten schmerzverzerrt auf dem Spielfeld verbrachte, forderte er insgeheim einen Platzverweis für den Übeltäter. Genau dieser Vorfall sorgte dafür, dass die Begegnung anschließend deutlich ruppiger und unruhiger verlief.
Vor dieser Durststrecke verbuchten die Hoffenheimer noch drei Erfolge, darunter einen auf europäischer Bühne sowie zwei im nationalen Oberhaus. Nun stehen plötzlich zwei heftige Pleiten hintereinander zu Buche.
Dennoch richtet Übungsleiter Christian Ilzer (49) seinen Fokus lieber auf die kommenden Aufgaben. Dazu erklärt der Fußballlehrer: „Ergebnistechnisch sind Niederlagen immer ein Rückschlag. Aber von der Situation her, wie wir zusammenstehen, wie ich die Jungs erlebe – auch in diesen Tagen, das macht was mit der Mannschaft.“
Trotz der jüngsten Negativerlebnisse denkt der Verantwortliche überhaupt nicht ans Aufgeben. Stattdessen findet er für den Charakter seiner Schützlinge lobende Worte: „Wie sie diese Dinge wegsteckt, wie sie nicht jammert, sondern versucht, am Platz Lösungen zu zeigen: Das macht mich einfach stolz. Auch wenn man sich am Ende vielleicht über Siege definiert, definiere ich meine Mannschaft im Moment auch über das, was sie mentalitätsmäßig leistet.“ (red)
