3

+++ TICKER +++ Deadline Day Letzter Transfer-Tag: Woltemade schon im Flieger – FC-Konkurrent verkündet Millionen-Deal

+++ TICKER +++ Deadline Day Letzter Transfer-Tag: Woltemade schon im Flieger – FC-Konkurrent verkündet Millionen-Deal

Er schmettert BVB-Kritik abKlare Worte von Hummels: „Sehe den Punkt nicht“

Mats Hummels in weißer BVB-Jacke.

Copyright: dpa

Mats Hummels hat Kritik gegen den BVB abgeschmettert.

Hat Borussia Dortmund ein Erfahrungs-Problem? Diese Debatte geht den Verantwortlichen auf die Nerven. Nun redet Mats Hummels Tacheles und schwärmt von einem Super-Talent.

Die ewige Diskussion um einen angeblich zu jungen und unerfahrenen Kader bei Borussia Dortmund? Mats Hummels hat davon die Nase voll. Der 37 Jahre alte Routinier widerspricht dieser Kritik vehement.

Seiner Meinung nach ist diese Debatte komplett fehl am Platz. „Ich sehe den Punkt nicht, dass Erfahrung, Routine und Reife fehlen“, macht er bei einem Medientermin von Prime Video deutlich. Für ihn ist die Mannschaft auf wichtigen Stellen hervorragend aufgestellt und listet zur Untermauerung diverse Profis auf: Nico Schlotterbeck, Gregor Kobel, Julian Ryerson, Rami Bensebaini, Waldemar Anton und Serhou Guirassy.

Sammer: „Das wäre eine scheinheilige Diskussion“

„Das sind alles auf jeden Fall erfahrene Leute“, bekräftigt Hummels. Gerade der Mix mit den „potenziellen Weltklasse-Talenten“ sei die große Stärke des BVB. Das schließe auch die beiden griechischen Spieler ein, obwohl wegen des Ausfalls von Giannis Konstantelias momentan nur Konstantinos Karetsas einsatzbereit ist. Das berichtet „Sport1“.

Ein Neuzugang hat den Weltmeister von 2014 besonders beeindruckt: Joan Gadou. Hummels gerät regelrecht ins Schwärmen: „Den sehe ich schon jetzt auf einem Wahnsinnslevel und erwarte das auch in den nächsten Jahren.“

Das Team sei für ihn „furchtbar spannend“ und stehe für die typische BVB-Philosophie. Mit dieser Verpflichtung sei es dem Verein erneut gelungen, Akteure zu verpflichten, „die in den nächsten fünf Jahren Ballon-d’Or-Kandidaten sein sollten“.

Matthias Sammer schlägt in eine ähnliche Kerbe. Die permanente Forderung nach schönerem Spiel unter Coach Niko Kovac ist ihm ein Dorn im Auge. Sammer plädiert für eine Konzentration auf das Wesentliche. Es sei entscheidend, „die Grundtugenden des Fußballs ausbalancieren müssen, um eine gute Mischung zu finden“.

Ein ansehnlicher Stil sei zwar erstrebenswert, aber nur im Verbund mit „Klarheit gegen den Ball, Persönlichkeit und Auftreten“. Dies sei der „Dortmunder Weg“. Sammer erinnert an die Worte von Aki Watzke und unterstreicht, dass es auch mal „ruckeln kann“. Die fortwährende Diskussion um mangelnde Unterhaltung sei eine „scheinheilige Diskussion“.

Eine Weiterentwicklung werde zwar angestrebt, jedoch nicht um jeden Preis, sondern basierend auf „stabilen Grundlagen“. Dies sei für ihn „sehr, sehr wichtig“. Gelingt dieser Schritt, ist Sammer überzeugt, dann könne es „spannend werden und richtig Freude machen“. (red)

Nachdenklich im Gespräch: Lars Ricken und Ole Book.
El-Mala-Ersatz schwer verletzt
BVB-Wechsel geplatzt: Dortmund-Wende bei Kölns Plan B