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BVB-Eklat vor CL-KracherBergamo-Bosse laden Kehl und Co. aus

BVB-Sportdirektor Sebastian Kehl spricht mit Geschäftsführer Carsten Cramer.

Copyright: IMAGO/Kirchner-Media

BVB-Sportdirektor Sebastian Kehl spricht mit Geschäftsführer Carsten Cramer.

Eiszeit in Bella Italia! Die Feindseligkeiten zwischen Atalanta Bergamo und Borussia Dortmund spitzen sich vor dem entscheidenden Spiel dramatisch zu.

Die Atmosphäre vor dem entscheidenden Duell in Bergamo ist zum Zerreißen gespannt!

Für Borussia Dortmund steht am Mittwochabend (18.45 Uhr) bei Atalanta viel auf dem Spiel. Es geht um den Sprung ins Achtelfinale der Champions League und damit auch um eine Prämie von elf Millionen Euro von der Uefa. Doch die Rivalität zwischen den Klubs hat sich zu einer echten Feindschaft entwickelt.

Borussia Dortmund: Zoff mit Atalanta Bergamo

Jetzt haben die Italiener den Streit weiter angeheizt. Die Verantwortlichen von Atalanta, angeführt von Vorstandschef Luca Percassi (45), haben es abgelehnt, die Abordnung des BVB zum üblichen Dinner vor dem Spiel zu empfangen. Das ist ein extrem seltener Schritt und eine deutliche Beleidigung, da dieses gemeinsame Mahl als etablierter Brauch angesehen wird.

Bereits beim Spiel in Dortmund verweigerte die Atalanta-Führung das Essen, sodass die BVB-Chefs Carsten Cramer (57) sowie Lars Ricken (49) lediglich in Gesellschaft eines Uefa-Delegierten am Tisch Platz nahmen. Das berichtet „Sport Bild“.

Bereits die erste Begegnung, welche der BVB 2:0 für sich entschied, wurde von Unstimmigkeiten überschattet. Die angespannte Situation wurde durch einen betont unterkühlten Händedruck zwischen Raffaele Palladino (41) und Niko Kovac (54) deutlich, ebenso wie durch Auseinandersetzungen unter den Fans, die zu einem Boykott der Ultra-Gruppierung aus Dortmund führten.

Die Dortmunder Klubführung will auf die wiederholte Provokation nun mit einer Geste reagieren: Sie werden demonstrativ gemeinsam mit dem eigenen Team dinieren.

Ursache für den andauernden Streit ist der Transfer des hochbegabten Samuele Inacio (17). Im Jahr 2024 ging der Angreifer von Atalantas U17 zur U19 von Borussia Dortmund. Bei „Sky Italia“ beschuldigte Percassi den BVB, gegen die Vorschriften gehandelt zu haben. Er beklagte fehlenden Respekt und meinte, Dortmund dürfe nicht einfach aus der Nachwuchsabteilung von Atalanta „stehlen“. Dies sei für ihn „eine offene Wunde.“

In Dortmund kontert man die Anschuldigungen scharf. Lars Ricken stellte klar: „Das war ein Transfer eines Minderjährigen. Da gibt es klare Regularien, wo alles dokumentiert werden muss.“ Der Verein habe alle Schritte umfassend befolgt und von der Fifa eine Bestätigung der Rechtmäßigkeit erhalten. Dass die Debatte gerade jetzt aufkommt, finde er „sehr verwunderlich“, zumal Samuele Inacio „jetzt schon seit eineinhalb Jahren bei uns“ spiele.

All diese Spannungen werden sich wohl auf dem Spielfeld entladen. Sebastian Kehl (46), der Sportdirektor, prognostiziert ein hochemotionales Match. Er geht von einer Stimmung aus, die „hitzig, intensiv und vielleicht sogar ein bisschen aggressiv“ werden könnte. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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