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Trainer-Murren bei WerkselfStolpert Hjulmand über diese brisante Entscheidung?

Eine Personal-Entscheidung des Trainers sorgt bei Bayer Leverkusen für heftiges Murren der Spieler.

Bei Bayer Leverkusen herrscht dicke Luft, die Spekulationen schießen ins Kraut. Im Zentrum der Vorwürfe: Trainer Kasper Hjulmand.

Eine  fragwürdige Maßnahme des Dänen soll für massiven Wirbel innerhalb der Mannschaft verantwortlich sein. Beim Bundesliga-Spiel gegen den 1. FC Heidenheim (Endstand 3:3) beorderte der Coach den von einer Bänderverletzung genesenen Mark Flekken wieder in den Kasten.

Wackelt Hjulmands Standing im Team?

Der Haken an der Sache: Ersatzmann Janis Blaswich hatte ihn bestens vertreten, unter anderem erst kurz davor in der Champions League eine Top-Vorstellung abgeliefert und bei der 0:2-Niederlage gegen den FC Arsenal ein Debakel verhindert.

Die Wahl für Flekken wurde einem „Kicker“-Bericht zufolge im Team als klare Missachtung des Leistungsgedankens gewertet und stieß bei etlichen Spielern auf heftiges Kopfschütteln. 

Was die Sache besonders heikel macht: Der Unmut aus dem Team fand seinen Weg an die Öffentlichkeit. Der „Kicker“ sieht darin ein deutliches Signal für die geschwächte Position des Trainers. Dass dieser interne Ärger nach außen drang, gilt als klarer Beleg für das gesunkene Ansehen von Hjulmand in der Mannschaft.

Und die Statistik stützt diese Sichtweise, wie „sport.de“ berichtet. Zwar gilt Flekken als der spielstärkere Torwart, doch Blaswich kann mit 80,5 Prozent gehaltener Bälle die beste Quote aller Keeper in der Bundesliga vorweisen. Ein absoluter Top-Wert für den Mann, der eigentlich nur die Nummer zwei ist!

Medienberichten zufolge gibt es mittlerweile auch in der Chefetage von Bayer erhebliche Bedenken, ob Hjulmand noch der passende Trainer für die ehrgeizigen Ziele des Vereins ist.

„Sky“ will erfahren haben, dass man dem 53-Jährigen intern nicht mehr zutraut, die Werkself zurück an die Tabellenspitze zu bringen. Findet sich im Sommer eine überzeugende Alternative, könnte die Luft für den dänischen Coach dünn werden.

Sportdirektor Simon Rolfes sicherte dem dänischen Coach aber zunächst Unterstützung zu. Ein Trainerwechsel sei derzeit kein Thema, das man in Betracht ziehe. Man habe den Willen, in der jetzigen Konstellation erfolgreich zu sein, und besitze weiterhin alle Möglichkeiten, die Ziele der Saison zu verwirklichen. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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