Eine furchtbare Tragödie beendete die Laufbahn von Kevin Kampl. Auf seiner Finca auf Mallorca schöpft er jetzt neue Kraft.
Rücktritt nach Tod des BrudersEx-Bundesliga-Star jetzt Hobby-Gärtner auf Mallorca

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Unter Tränen verabschiedete sich Kevin Kampl im Januar 2026 von den Fans in Leipzig.
Die Profi-Laufbahn von Kevin Kampl (35) fand im Winter ein jähes Ende. Nach einer Tragödie entschied sich der Mittelfeld-Stratege, der für Vereine wie Leverkusen, Dortmund und RB Leipzig spielte, zum Rücktritt.
Der unerwartete Tod seines Bruders Seki (†51), der zugleich sein engster Vertrauter war, war ein Schock für ihn. Um der Familie beizustehen, kehrte Kampl danach mit seiner Ehefrau Vanessa sowie den Söhnen Jordi und Louis in die Heimatstadt Solingen zurück.
Ex-Profi Kampl findet auf Mallorca sein neues Glück
Die Tragödien rissen jedoch nicht ab: Kampl musste auch den Verlust seines Vaters verkraften, nur sieben Monate nach dem Tod seines Bruders.
Der frühere Profi zeigte sich zuletzt bei Instagram von einer komplett anderen Seite – mit Strohhut auf seinem Landsitz auf Mallorca. Dort scheint er nach dieser belastenden Zeit wieder Hoffnung zu schöpfen. Das berichtet „bild.de“.
Anstelle des Fußballs steckt Kampl seine ganze Energie jetzt in die Gartenarbeit und präsentiert voller Stolz den Ertrag. Begeistert erzählt er: „Wir haben Honigmelonen, Wassermelonen, Tomaten, Zwiebeln, Paprika und vieles mehr. Das wächst wie verrückt. Und unser Olivenöl schmeckt wunderbar.“
Die Beschäftigung im Freien hilft ihm anscheinend dabei, die schrecklichen Erfahrungen zu bewältigen. Er gesteht ehrlich: „Es war ein beschissenes Jahr, das kann man nicht anders sagen. Aber das Leben muss weitergehen, obwohl es natürlich trotzdem sehr schwer ist, das alles so zu akzeptieren.“ Für die gesamte Familie ist die Stille auf der spanischen Insel eine echte Erleichterung.
Seinen ehemaligen Verein Leipzig hat er aber weiterhin im Blick. Mit dem Klub holte er zweimal den DFB-Pokal. „Ich bin immer auf dem aktuellen Stand – das wird auch immer so bleiben. Ich werde natürlich auch noch oft in Leipzig sein“, stellt er klar.
Und die Pläne für die Zukunft? In einem Interview vor einiger Zeit meinte er mit einem Schmunzeln, er könne sich vorstellen, in fünf Jahren als Coach in Leipzig zu arbeiten. Die Anhänger des Klubs würden ihn zweifellos herzlich willkommen heißen. (red)

