ARD-Kommentator Tom Bartels ärgerte sich beim WM-Spiel zwischen England und Ghana und machte seinen Frust am Mikrofon deutlich.
„Komplett unverständlich“ARD-Kommentator wird bei WM-Spiel richtig sauer

Das erste England-Spiel bei der WM 2026 war noch ein überraschendes Fußball-Festival gewesen, doch nach dem spektakulären 4:2 gegen Kroatien kam der Titel-Kandidat von Trainer Thomas Tuchel (52) gegen Ghana am Dienstag (23. Juni) nicht über ein müdes 0:0 hinaus.
Vereinzelte Top-Chancen ließ England liegen, ansonsten fehlte es beim Ballgeschiebe gegen die extrem defensiv eingestellten Afrikaner allerdings an Tempo und Ideen. Bei der Live-Übertragung in der ARD wurde die Laune von Kommentator Tom Bartels (60) nicht nur wegen des Spielgeschehens strapaziert.
Tom Bartels ist sich mit Schiri-Experte in der ARD einig
Zum Ende der 20. Spielminute rasselten Jordan Ayew (34) und Reece James (26) mit den Köpfen aneinander, wegen der medizinischen Betreuung war die Partie zunächst unterbrochen. Bartels dachte hier bereits einen Schritt weiter.
„Im Prinzip könnte man jetzt auch die Trinkpause vorziehen, denn jetzt ist hier eine längere Behandlungspause. Zwei Minuten danach die sogenannte Hydration Break macht keinen Sinn. Deswegen denke ich mir, werden sie die jetzt vorziehen“, erklärte Bartels hoffnungsvoll.
Die zur Mitte jeder WM-Halbzeit durchgeführte Trinkpause, die viele TV-Sender für einen Werbeblock nutzen, wurde von Schiedsrichter Said Martínez (34) allerdings nicht spontan vorgezogen, obwohl viele Spieler sogar zum Trinken in der Nähe ihrer jeweiligen Bänke getrottet waren.
Stattdessen ruhte der Ball drei Minuten lang während der Behandlung, ehe nach zweieinhalb Minuten Spielzeit die offizielle Trinkpause folgte. Als Martínez schließlich unter Pfiffen des Publikums zur „Hydration Break“ pfiff, wurde der hörbar verärgerte ARD-Kommentator deutlich.

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Tom Bartels ärgerte sich beim WM-Spiel zwischen England und Ghana über den Schiedsrichter.
„Das ist jetzt komplett unverständlich, dass dieses Spiel jetzt wieder unterbrochen wird, nachdem es eben die Gelegenheit gab. Das erschließt sich mir überhaupt nicht, warum wir diese Möglichkeit nicht genutzt haben“, schimpfte Bartels.
Der zugeschaltete Schiri-Experte Lutz Wagner (63) bestätigte, dass er sich aus fachlicher Sicht ebenfalls eine bessere Handhabung durch den Referee aus Honduras gewünscht hätte: „Die Schiedsrichter sollen eigentlich flexibel sein. Wenn wir wie jetzt eine Verletzungspause hatten, dann sollte man das kombinieren und den Break genau in diese Pause legen.“
