Robin Gosens war sowohl am Montag als auch am Dienstag als WM-Experte für die ARD im Einsatz – und offenbar noch etwas müde.
Von Moderatorin drauf angesprochenARD-Experte nach langer WM-Nacht: „Entschuldigung an alle“

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Am Ende wurde es eine ganz lange Nacht für das ARD-Duo Malte Völz (32) und Robin Gosens (31). Letztgenannter war einen Tag später dann sofort wieder im Einsatz – und hatte wohl noch etwas mit der Müdigkeit zu kämpfen.
WM 2026: Robin Gosens entschuldigt sich
Pünktlich zur Halbzeit musste das Stadion in Philadelphia (das nicht überdacht ist) aufgrund eines Gewitters geräumt werden. Auch das Kommentatoren-Duo der ARD in der Arena, Tom Bartels (60) und Thomas Hitzlsperger (44), musste die Plätze verlassen.
Die Regularien in den USA bei Unwettern sind hart: Sobald in einem Umkreis des Stadions von 13 Kilometern (rund 8 Meilen) ein Blitzeinschlag vernommen wird, müssen nicht überdachte Bereiche sofort geräumt werden. Nach dem letzten registrierten Blitz gilt eine strikte Zwangspause von 30 Minuten. Schlägt in dieser Zeit erneut ein Blitz ein, beginnt der Countdown wieder von vorne.
Am Ende pausierte die Partie ganze zwei Stunden, konnte – anstatt um krz nach 0 Uhr (deutscher Zeit) – erst gegen 2 Uhr wieder fortgesetzt werden. Die Halbzeit dauerte also zwei Stunden lang!
Während der Zeit mussten Völz und Gosens im trockenen Studio in Köln zusammemit Bartels und Hitzlsperger (die zwischenzeitlich wieder zurück auf die Plätze durften) die Zeit überbrücken.
Am Dienstag (23. Juni) war Gosens dann bereits wieder im Einsatz für die Partie zwischen Portugal und Usbekistan (19 Uhr). Zusammen mit Moderatorin Lea Wagner (31) sprach er aber nicht nur über die Mannschaft von Superstar Cristiano Ronaldo (41), sondern auch über die deutsche Nationalmannschaft.
Vor dem letzten Gruppenspiel gegen Ecuador (Donnerstag, 22 Uhr) – die DFB-Elf steht bereits als Gruppensieger fest – sagte Gosens: „Kimmich würde ich spielen lassen. Tah muss auch spielen. Ich würde wahrscheinlich auch an der Achse mit Pavlovich und Nmecha in der Zentrale nichts verändern. Ich würde auch Musiala weiter das Vertrauen geben, damit er sich weiter diesen Rhythmus holt. Wir wissen alle, wie wichtig er im weiteren Turnierverlauf noch werden kann. Havertz würde ich auch spielen lassen.“
Während seiner Einschätzung musste sich der deutsche EM-Held von 2021 auch mal verschlafen durch die Augen reiben. Das war Wagner nicht entgangen: „Eben war ein bisschen Augenreiben schon dabei bei dir.“
Der 31-Jährige antwortete sofort: „Ja, Entschuldigung, das passiert vielleicht mal unbewusst. Entschuldigung an alle. Ich bin fit, aber vielleicht blitzt das manchmal so durch. Da kann ich mich nicht vor schützen wahrscheinlich.“

