Kiel schockt Hertha mit nur einem einzigen Torschuss!
Absurder Sieg für KielNur ein Torschuss im ganzen Spiel reicht zum 1:0 bei Hertha

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Herthas Fabian Reese (l.) zieht an zwei Kieler Gegenspielern vorbei.
Holstein Kiel sichert sich eiskalt die nächsten Zähler im Kampf gegen den Abstieg in der 2. Bundesliga. Mit einer gehörigen Portion Dusel gewann der Verein aus dem Norden, der seit fünf Partien nicht mehr verloren hat, mit 1:0 (0:0) gegen Hertha BSC. Für die Hauptstädter war es die nächste Pleite vor heimischem Publikum.
Den Treffer des Tages markierte Jonas Therkelsen in der 63. Minute – es war der einmalige Abschluss der Kieler im gesamten Match. Wie die dpa meldet, verschafft sich Kiel dadurch ein wenig Luft zu den Abstiegsrängen. Die Saison der Hertha hingegen plätschert nach der bereits verpassten Möglichkeit zum Aufstieg nur noch dem Ende entgegen.
Im Olympiastadion bestimmten die Berliner vor 47.280 Fans klar das Geschehen. Sie liefen in besonderen Trikots auf, die eine Hommage an den Meistertitel vor 120 Jahren waren. Doch trotz drückender Überlegenheit und einem schlampigen Umgang mit den Möglichkeiten reichte es nicht für einen Treffer. Daran hatte auch Günter Perl seinen Anteil. Nach einem schnellen Tor von Josip Brekalo (2.) meldete sich der Videoschiedsrichter das erste Mal, denn Luca Schuler befand sich in einer Abseitsposition.
Hertha im Pech: VAR kassiert Elfmeter
Kurz vor dem Pausenpfiff dann der nächste Nackenschlag für die Hausherren: Schiedsrichter Robert Kampka nahm eine Elfmeter-Entscheidung wieder zurück. Der Grund war, dass Deyovaisio Zeefuik zuvor hauchdünn in der verbotenen Zone gestanden hatte. Zwischen diesen Szenen lagen 45 Minuten, in denen Hertha das Spiel kontrollierte und Kiels Keeper Timon Weiner mit starken Rettungstaten glänzte.

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Kiels Torwart Weiner pariert einen Schuss auf sein Tor.
Auch nach dem Seitenwechsel zeigten die Kieler wenig Interesse, ihre bemerkenswerte Zurückhaltung im Spiel nach vorne abzulegen. So kam die Hertha durch Schuler (56.) zur nächsten Riesenchance. Als Keeper Weiner bereits überwunden schien, kratzte Marko Ivezic (61.) einen Versuch von Michael Cuisance gerade noch von der Torlinie. Und dann der Schock für Berlin: Wenige Augenblicke später vollendete Therkelsen aus kurzer Entfernung und machte den verrückten Spielverlauf damit komplett. (dpa/bearbeitet durch Gemini 2.5 Pro)
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