Kann Köln das nutzen? Werder im freien Fall nach Tor-Klau gegen Mainz

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Torklau am 21. April? Schiedsrichter Marco Fritz nimmt nach dem Videostudium Werder Bremens Tor zum 1:1 gegen Mainz zurück.

Bremen – Abstiegskampf ist Psychokampf! Am Mittwochabend, 21. April, wurde die nächste Schlacht geschlagen. Der FSV Mainz 05 musste beim SV Werder Bremen ran.

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  • Werder Bremen spielte gegen Mainz 05
  • Torklau macht Bremer wütend

Werder Bremen im freien Fall: Sechs Niederlagen in Folge

Werder Bremen wackelt gewaltig: Die Hanseaten um Trainer Florian Kohfeldt haben im Kellerduell mit Mainz 05 einen frustrierenden Klub-Negativrekord aufgestellt und stecken immer tiefer im Abstiegssumpf.

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Die 0:1 (0:1)-Pleite am 30. Spieltag gegen den direkten Konkurrenten bedeutete die sechste Niederlage in Serie, noch nie verloren die Bremer so oft am Stück in der Liga. Mainz, sechs Spiele ungeschlagen, zog an Werder vorbei. Kann der 1. FC Köln im Abstiegskampf die Schwäche der Bremer nutzen?

Die Gäste nutzten bei ihrem frühen Führungstreffer von Adam Szalai (16.) einen individuellen Patzer von Milos Veljkovic. Karim Onisiwo scheiterte nach dem Ausrutscher des Werder-Verteidigers noch an Keeper Jiri Pavlenka, doch sein Sturmpartner war zum Abstauber zur Stelle.

Tor-Klau in Bremen? Frank Baumann sauer

Für Diskussionen sorgte der vermeintliche Ausgleich von Joshua Sargent (44.), den Schiedsrichter Marco Fritz nach Ansicht der Videobilder wegen eines vermeintlichen Fouls an Torhüter Robin Zentner zurücknahm. Kevin Möhwald hatte den Ball gespielt, Zentner hatte ihn nicht unter Kontrolle bringen können.

Tor-Klau in Bremen? Werder-Boss Frank Baumann war bedient: „Ich kann den Sinn des Videoschiedsrichters nicht nachvollziehen."

Ähnlich bedient war auch Kohfeldt: „Fußball ist ein Ergebnissport. Und wir haben nicht gewonnen und noch nicht mal einen Punkt geholt. Wir haben ein Billardtor kassiert. Es war eigentlich ein Unentschieden. Ein Tor haben wir ja auch gemacht“, ärgerte sich Bremens Coach über das nicht gegebenen Tor. „Ich sehe da kein Foul. Es gab keinen Grund, den Videoschiedsrichter anzurufen.“

Werder trennen weiter nur vier Punkte von Hertha BSC auf dem Relegationsplatz und dem 1. FC Köln auf Platz 17. Gelingen den Berlinern und auch Mainz Erfolge in ihren Nachholspielen, dramatisiert sich die Situation der Bremer weiter. Baumann: „Die Situation ist beschissen."

Kohfeldt befürchtet vor den letzten Spielen: „Wir brauchen noch zwei Siege zur Rettung."

Zentner21.4.

Kevin Möhwald (Werder Bremen) spitzelte dem Mainzer Torwart Robin Zentner den Ball vor der Nase weg. Das Tor wurde aber nicht gegeben.

Das Restprogramm der Abstiegskandidaten

Ein Blick aufs Restprogramm der Abstiegskandidaten zeigt, dass es noch richtig spannend wird.

Mainz 05 (31 Punkte): Hertha BSC (H) – neuer Termin gesucht, Bayern München (H), Eintracht Frankfurt (A), Borussia Dortmund (H), VfL Wolfsburg (A)

Werder Bremen (30 Punkte): Union Berlin (A), Bayer Leverkusen (H),  FC Augsburg (A), Borussia Mönchengladbach (H)

Arminia Bielefeld (30 Punkte): Borussia Mönchengladbach (A), Hertha BSC (A), TSG Hoffenheim (H), VfB Stuttgart (A)

Hertha BSC (26 Punkte): Mainz 05 (A), SC Freiburg (H), Schalke 04 (A) – alle drei Spiele erstmal abgesagt, neue Termine werden noch gesucht, Arminia Bielefeld (H), 1. FC Köln (H), TSG Hoffenheim (A)

1. FC Köln (26): FC Augsburg (A), SC Freiburg (H), Hertha BSC (A), Schalke 04 (H)

Der FC Schalke ist schon sicher abgestiegen.

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