Keine Punkte für den 1. FC Köln gegen Bayern München, aber durchaus neue Zuversicht in der Sieglos-Serie. Sky-Experte Dietmar Hamann legte sich in seiner Prognose zur FC-Entwicklung fest.
„Hat man heute gesehen“Überraschende FC-Prognose von Sky-Experte Hamann
Autor
Viel war in den vergangenen Tagen auf den 1. FC Köln und Lukas Kwasniok (44) eingeprasselt, einen prominenten Fürsprecher hatte der Trainer aber rund um das Heimspiel gegen den FC Bayern am Mittwoch (14. Januar 2026).
Sky-Experte Dietmar Hamann (52) äußerte sich im Laufe der Vorberichte sehr positiv über Kwasniok, lobte dessen klare Art und berichtete: „Jedes Mal, wenn Kwasniok spricht, höre ich ihm unheimlich gerne zu. Weil er die Sachen so sagt, wie sie sind.“
Hamann: FC „muss mal wieder ein Spiel gewinnen“
In den folgenden 90 Minuten zeigte sich der FC gegen die übermächtigen Bayern dann kämpferisch, hielt lange mit und schnupperte nicht nur durch die zwischenzeitliche 1:0-Führung am Punktgewinn. Und auch wenn es am Ende nichts Zählbares gab und die Sieglos-Serie auf acht Spiele anwuchs, war Kwasniok nach Abpfiff stolz auf seine Truppe.
Dass die Mannschaft nicht gegen den Trainer gespielt hatte, war in Müngersdorf klar zu erkennen. Deshalb legte sich auch Hamann in seiner Analyse fest: „Dass im Verhältnis Trainer, Mannschaft und wahrscheinlich auch Fans das meiste in Ordnung ist, hat man heute gesehen.“
Der sonst so kritische Ex-Nationalspieler, der Trainer bei vergleichbaren Durststrecken im TV-Studio auch gerne mal angezählt hatte, äußerte eine überraschend positive FC-Prognose.
Über das richtungsweisende Heimspiel gegen Mainz am Samstag sagte er: „Sie sind jetzt acht Spiele ohne Sieg und müssen mal wieder ein Spiel gewinnen. Man kann nur hoffen, dass sie das Spiel positiv gestalten. Und dann wird sich die Unruhe auch relativ schnell wieder legen.“
Bei vielen FC-Profis ging nach dem vermeintlichen „Bonus-Spiel“ gegen die Bayern der Blick dann auch direkt wieder auf den kommenden Samstag. Zum Rückrunden-Auftakt wollen die Kölner sich mit einem Befreiungsschlag möglichst wieder aus dem Tabellenkeller absetzen.
„Wir haben jetzt Samstag ein wichtiges Spiel. Wir müssen regenerieren. Morgen müssen wir schon an Samstag denken“, forderte Jakub Kaminski (23) im Kabinentrakt: „Wir müssen kämpfen, weil es in der Tabelle knapp ist.“

