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Ereignisse überschlagen sichGerüchte um El Mala: Nächster Dominostein gefallen?

Nach dem Verhandlungs-Aus für Borussia Dortmund wird jetzt RB Leipzig mit Said El Mala in Verbindung gebracht. Noch ist aber offen, ob überhaupt ein Angebot beim 1. FC Köln eingehen wird.

Eigentlich hatte der 1. FC Köln nach dem Ende der Verhandlungen mit Borussia Dortmund um Said El Mala auf eine ruhige letzte Vorbereitungs-Woche gehofft, doch jetzt rückt das Transfer-Thema schon wieder in den Fokus.

Am Montag (17. August 2026) machten plötzlich Berichte über das Interesse von RB Leipzig die Runde: Der Brause-Klub soll angeblich bereit sein, einen Schritt weiter als der BVB zu gehen und die FC-Schmerzgrenze von 50 Millionen Euro Basis-Ablöse zu knacken. 

Erfüllt Leipzig die FC-Forderungen für El Mala?

Das Gesamtvolumen des in Leipzig angedachten Angebots würde laut der „Sport Bild“ bei 60 Millionen Euro liegen. Zur fixen Ablöse kämen je zweimal fünf Millionen Euro in Bonuszahlungen hinzu, geknüpft an einfach und schwerer erreichbare Bedingungen.

Dass Leipzig lange vermeintlich tatenlos zusah und jetzt plötzlich in die Offensive geht, soll mit einem anderem Namen zu tun haben. Denn im Laufe des Montags überschlugen sich die Ereignisse regelrecht: Erst sickerte das Interesse an El Mala durch, dann die sich anbahnende Leipziger Pleite im Poker um Wunschspieler Diego Moreira (22).

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Der belgische WM-Fahrer galt lange Zeit als heißer Kandidat, um nach dem Rekord-Abgang von Yan Diomande (19) für 125 Millionen Euro zu Real Madrid einen Kracher für die offensive Außenbahn zu verpflichten. Doch bei den Verhandlungen mit Racing Straßburg hakte es bis zuletzt.

Laut mehrerer Quellen aus Italien setzt sich jetzt der italienische Top-Klub AC Mailand durch und will den Deal in den kommenden Tagen vollenden. Eine mündliche Einigung zwischen allen Parteien soll bereits erzielt worden sein.

VEEDEL-Umfrage

Sollte der FC Said El Mala jetzt noch gehen lassen?

Bei einem attraktiven Angebot sollte der FC es machen.
So kurz vor Saisonstart nur für mehr als 50 Millionen Euro.
Nein! Der FC muss jetzt fest mit El Mala für die Saison planen.

Die „Gazzetta dello Sport“ berichtete von einer Ablöse in Höhe von 45 Millionen Euro, Transfer-Experte Fabrizio Romano bezifferte die Summe auf 50 Millionen Euro. Wäre die Leipziger Niederlage im Buhlen um Moreira der nächste Dominostein für eine Verpflichtung von El Mala?

Anders als der BVB, der sich bei El Mala mit mehreren Angeboten schrittweise herangetastet hatte, wissen die Leipziger durch die in Teilen öffentlich ausgetragenen Verhandlungen direkt, woran sie bei FC-Boss Thomas Kessler (40) sind.

Legen die Roten Bullen nicht die geforderten 50 Millionen Euro plus X auf den Tisch, können sie sich den Anruf am Geißbockheim sparen. Genau diese Klarheit sorgt allerdings auch für Probleme: Laut Sky herrscht innerhalb des Klubs keine komplette Überzeugung rund um die mögliche Verpflichtung von El Mala.

Demnach gebe es in den Gremien durchaus auch Skeptiker, weil der Verein bislang erst einmal in derart hohe Ablöse-Dimensionen vorgestoßen war – im Januar 2025 bei Xavi Simons (23), der zuvor aber auch schon anderthalb Jahre überragend per Leihe in Leipzig aufgespielt hatte.

Ob das spekulierte Angebot für Said El Mala daher überhaupt jemals in Köln eingehen wird, wird sich erst nach weiteren internen Abstimmungen beim Tabellendritten der Vorsaison zeigen.

Said El Mala bei einem Testspiel im Rhein-Energie-Stadion.
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