Der 1. FC Köln setzt weiter voll auf Trainerneuling René Wagner (38), obwohl zuletzt die Ergebnisse ausblieben. Jetzt sorgt ein Besuch eines anderen Coaches für Gesprächsstoff.
Trainer zu Gast am GeißbockheimWas läuft da mit Horst Steffen und dem FC?

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Unter den Zuschauern im Kölner Franz-Kremer-Stadion: Trainer Horst Steffen schaute sich das Regionalligaspiel des 1. FC Köln gegen Hilden an.
Am Dienstag (29. September 2026) arbeitete René Wagner (38) in der Länderspielpause mit seiner Mannschaft abgeschottet im Franz-Kremer-Stadion. Der Trainer möchte die Schwachpunkte abstellen und zahlreiche Abläufe verbessern.
Keine leichte Aufgabe, denn aktuell sind neun Profis auf Länderspielreise. Und jetzt ploppen auch noch Gerüchte um einen potenziellen Nachfolger auf. Horst Steffen (57, im Februar bei Werder Bremen freigestellt) war am Geißbockheim zu Gast.
Horst Steffen verfolgte Regionalligaspiel im Franz-Kremer-Stadion: Kein Kontakt zu FC-Bossen
Dort, wo Wagner sich aktuell mit der Mannschaft auf das kommende Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach (Sonntag, 11. Oktober) vorbereitet, war Steffen am Samstag zu Gast. Der Coach, der zwischen 2018 und 2025 beim SV Elversberg für Furore sorgte, schaute sich das Regionalliga-Spiel des FC gegen den VfB Hilden an (4:3).
Was läuft da zwischen Steffen und dem FC? Schnell ploppten Gerüchte auf, dass der Klub schon mal vorgefühlt haben könnte, falls Wagner scheitern sollte. Vom FC heißt es: Alles Quatsch! Einen Austausch zwischen Steffen und der sportlichen Führung des FC habe es nicht gegeben. Offiziell äußern wolle man sich zu den Gerüchten aber nicht. Sportgeschäftstführer Thomas Kessler (40) war am Samstag zudem auch gar nicht vor Ort.
Aber was nicht ist, kann ja noch werden – das Fußballgeschäft ist bekanntlich dynamisch. Steffen wird von der Kölner Agentur „Sports360“ von Volker Struth (60) vertreten. Als Spieler war Steffen, geboren in Meerbusch, bei Bayer Uerdingen, Borussia Mönchengladbach oder dem MSV Duisburg aktiv.
Als Coach arbeitete er im Nachwuchs von Duisburg und Gladbach, bevor er sich über die Stuttgarter Kickers, Preußen Münster, den FC Chemnitz und Elversberg in die Bundesliga zu Werder hocharbeitete.
Im Umfeld des FC wünschen sich einige Fans einen gestandenen Trainer. Beim FC ist man jedoch voll von Wagner überzeugt. Er soll langfristig etwas aufbauen. Allerdings wissen alle in Köln, dass so langsam Ergebnisse her müssen. Der FC wartet seit einem Jahr auf einen Auswärtssieg. Von saisonübergreifend zehn Bundesligaspielen konnten unter Trainer Wagner nur zwei gewonnen werden. Das Derby gegen die Fohlen wird für den Coach richtungsweisend.
Nach den letzten Spielen in Bremen (1:1) und beim Hamburger SV (1:2) hängt die Kontinuität beim FC auf der Trainerposition am seidenen Faden. FC-Präsident Jörn Stobbe (60) sagte zuletzt: „Natürlich hätten wir Bremen schlagen sollen und in Hamburg einen Punkt holen können. Wir müssen jetzt das Glück erzwingen und weiter hart arbeiten. Jetzt müssen wir noch erfolgreicher spielen. Am besten fangen wir bei den nächsten Heimspielen an. Es ist ein Ergebnissport, das nehmen wir brutal ernst.“
