„Große Karriere“Co-Trainer sieht bei Wagner Parallelen zu Nagelsmann

Armin Reutershahn, René Wagner und Denis Huckestein beim Spiel gegen Heidenheim.

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Armin Reutershahn, René Wagner und Denis Huckestein besprechen die Taktik auf der FC-Bank.

Armin Reutershahn gehörte zum Trainerteam, das dem 1. FC Köln vergangene Saison den Klassenerhalt sicherte. Er hält große Stücke auf seinen Chef René Wagner und zieht sogar Parallelen zum ehemaligen Bundestrainer.

Er gehörte bereits zum Trainerteam, das den 1. FC Köln in der vergangenen Saison in der Liga gehalten hat. Und anders als Lukas Sinkiewicz (40) durfte Armin Reutershahn seinen Co-Trainer-Job über den Sommer hinaus behalten.

Der 66-Jährige hat sich Wagners Vertrauen erarbeitet und hilft der jungen Mannschaft vor allem mit seiner Erfahrung und seiner Routine. Im Interview mit dem „Kicker“ spricht der langjährige Assistent von Friedhelm Funkel nun erstmals über die Zusammenarbeit mit seinem jungen Chef.

Reutershahn bittet bei Wagner um Geduld

„René ist ein sehr großes Trainertalent. Das sehe ich jeden Tag in der Zusammenarbeit. Ich hatte so viele Chefs und deshalb sage ich: Er macht das überragend“, schwärmt der Oldie.

Reutershahn hat in seiner Karriere schon unter vielen namhaften Trainern gearbeitet, darunter Edin Terzic, Adi Hütter, Huub Stevens, Armin Veh und einem gewissen Julian Nagelsmann. Er sieht sogar Parallelen zwischen Wagner und dem ehemaligen Bundestrainer.

„Als ich mit Nagelsmann bei dessen erster Cheftrainerstation in Hoffenheim war, hat man das auch gespürt. Wir wussten sofort: Der ist überdurchschnittlich talentiert. Das bedeutet aber nicht, dass man sofort Erfolg hat“, sagt Reutershahn: „Aktuell stellen sich die Ergebnisse vielleicht noch nicht so ein wie gewünscht, aber wir haben eine sehr junge Mannschaft. Das braucht Zeit.“

Reutershahn hat großes Vertrauen in Wagner, der aktuell viel Gegenwind aus dem Fanlager bekommt. Vor allem die Art und Weise, wie der Trainer die Mannschaft führt, imponiert dem Haudegen.

„Früher hat niemand einem Spieler erklärt, wieso er draußen sitzt. Da ist René ganz anders, authentisch. Dabei bleibt er kommunikativ empathisch. Du kannst noch so gute Übungen parat haben: Wenn dir die Anerkennung der Mannschaft fehlt, wirst du es nie schaffen. René führt aber sehr geradlinig“, sagt Reutershahn.

Der Co-Trainer bittet lediglich noch um etwas Geduld, bis alle Rädchen ineinandergreifen. An der Vison mit Wagner hat er nämlich keine Zweifel. Er, der schon so viel gesehen hat im Fußball-Geschäft, sei „überzeugt, dass Wagner eine gute Karriere vor sich hat“.