Die U21 des 1. FC Köln sucht ihre Form. Nach zuletzt drei Niederlagen in der Regionalliga West kam am Samstag Aufsteiger Hilden ins Franz-Kremer-Stadion. Es war ein turbulenter Auftritt!
Regionalliga-SpektakelSieben Tore beim FC ohne El Mala – Ultras qualmen

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FC-Fans zünden Pyrotechnik beim Regionalliga-Spiel der U21 gegen Hilden.

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Nach neun Spieltagen stand der 1. FC Köln in der Regionalliga West nur auf Platz elf mit elf Punkten. Zuletzt hatte es drei Niederlagen in Folge gegeben. Bei Aufsteiger Westfalia Rhynern gab es am vergangenen Wochenende ein bitteres 2:3.
Am Samstag (26. September 2026) folgte das nächste Duell mit einem Aufsteiger: VfB 03 Hilden war zu Gast im Franz-Kremer-Stadion. Nach einem wahren Fußball-Spektakel gewann der FC 4:3 und klettert in der Tabelle nach zehn Spieltagen auf Rang acht der Tabelle.
Kölns Len Wörsdörfer mit der Trage vom Platz
Vor der Partie sagte Kölns Trainer Manuel Hartmann: „Natürlich beschäftigt uns die aktuelle Situation. Drei Niederlagen in Folge sind nicht das, was wir uns vorgenommen haben. Gleichzeitig nehme ich die Mannschaft als sehr gefestigt wahr. Wir müssen jetzt aufpassen, dass wir aus den Ergebnissen nicht die falschen Ableitungen ziehen. Wir haben in den letzten beiden Spielen gute Entwicklungen gesehen. Jetzt geht es darum, diese Stabilität über 90 Minuten zu zeigen und die Spiele für uns zu ziehen.“
Gegen Hilden begann Köln engagiert, doch das erste Tor gelang den Gästen. Nach einem Fehler von Fayssal Harchaoui konnte FC-Keeper Mikolaj Marutzki den Hilden-Stürmer nur per Foul stoppen. Schiedsrichter Marc Waldbach zeigte auf den Punkt. Nach sieben Minuten brachte Phil Zimmermann die Gäste mit 1:0 in Führung.
Auf der Tribüne sorgten die FC-Ultras für Stimmung – und ordentlich Nebel. Rauchbomben und Pyros wurden abgefackelt. Stadionsprecher Michael Trippel bat erfolglos, dies zu unterlassen.
In der 21. Minute kam dann die Kölner Antwort auf dem Platz. Luiz Labenz schlenzte den Ball von der Strafraumgrenze sehenswert ins lange Eck. Da hatte Hilden-Keeper Yannic Lenze keine Chance.
„Es gibt gerade einige Details, an denen wir arbeiten, deren Entwicklung aber Zeit bedarf. Die Zeit möchten wir unseren jungen Talenten geben. Man muss bedenken, dass wir in den letzten beiden Spielen einen Altersschnitt von unter 20 hatten. Das ist ein wichtiger Lernprozess“, sagte Hartmann unter der Woche. Am Samstag gab es keine Unterstützung aus dem Profikader. Malek El Mala stand wegen Knöchelproblemen gar nicht im Kader. Rechtsverteidiger Cenny Neumann, der auch schon Profierfahrung sammelte, hat verletzungsbedingt seit Mitte August acht Spiele verpasst.
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Dass nicht alles bei der Kölner U21 zusammenläuft, sah man in der 28. Minute. Nick Sangl zog ab, sein verunglückter Schuss landete bei Etienne Feese, der zum 2:1 für Hilden traf. Keine drei Minuten später bekam Sangl dann den Ball im eigenen Strafraum an die Hand. Elfmeter für Köln! 2:2 durch Nilas Yacobi (32.).
Es wurde turbulent: Yacobi scheiterte zweimal an Lenze, Ajanis Ball knallte von der Latte auf den Boden und wieder an die Latte – hinter die Torlinie schaffte er es aber nicht. Dann machte Yacobi es mit Gefühl. Er legte sich den Ball hoch auf den rechten Fuß und hämmerte ihn zum 3:2 in die Maschen (41.).
Kurz nach der Pause war der FC hinten wieder vogelwild. Die Folge: 3:3 durch Armin Deljkovic nach 48 Minuten. Was war das für ein Spektakel! Die FC-Truppe sortierte sich aber wieder und behielt die Nerven.

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Len Wörsdörfer (U21 1. FC Köln) wird mit Trage vom Platz gebracht.
In der 74. Minute fiel der siebte Treffer des Tages. Der eingewechselte Etienne Borrie schloss stark ab zum 4:3 für den FC, nachdem Harchaoui den Ball im Sechzehner festgemacht hatte. Doch die Gäste gaben nicht nach. Es gab weitere brenzlige Situationen im FC-Strafraum. Aber ein Treffer fiel nicht mehr. So gewann der FC am Ende verdient mit 4:3.
Eines aber trübte den Erfolg: Len Wörsdörfer verletzte sich in der Schlussphase, musste mit der Trage abtransportiert werden. Bei ihm besteht der Verdacht auf einen Nasenbeinbruch.
