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Nach FC-VergleichPolster fordert wieder mehr Rechte für Modeste: „...wäre nur folgerichtig“

Toni Polster wurde mit 79 Bundesliga-Toren in Köln zur Legende.

Toni Polster am 13. Februar 1998 im Müngersdorfer Stadion bei der 1:2-Niederlage gegen den HSV.

Köln feiert FC-Stürmer Anthony Modeste (33). Und gibt ihm einen neuen Spitznamen: Tony Doppelpack! Was sagt sein Vorgänger dazu...?

von Markus Krücken (krue)

Wien. Es ist eine Fotomontage, die derzeit perfekt passt: In bester Manier von „Toni Doppelpack“ Polster (57), wie die Fans des 1. FC Köln den Kultstürmer der 90er Jahre liebevoll nannten, netzte Anthony Modeste (33) gegen Bayer Leverkusen (2:2) und beim VfB Stuttgart (2:0) zuletzt zweifach ein. Ob er auch am Samstag (30. Oktober 2021) bei Borussia Dortmund trifft?

Die pfiffigen Mitarbeiter im Geißbockheim kreierten eine Fotomontage aus den Portraitbildern beider Stürmer.

Vergleich mit Anthony Modeste: Toni Polster traut Stürmer 18 bis 20 Tore zu

Natürlich dauerte es nicht lange, und das Bild machte durchs Netz schnell die Runde, wo Polster auch in Wien davon Wind bekam und schmunzeln musste.

Alles zum Thema Anthony Modeste

Toni Polster (sein Profilname auf Instagram lautet immer noch Doppelpacktoni) sagt zu EXPRESS.de: „Natürlich habe ich über diese Hommage gelacht. Ich freue mich für die Mannschaft, die Fans und ihn, dass er seine Leichtigkeit wiedergefunden hat. Sicher hat er sich diesen Namen durch die Auftritte verdient.“

Der heutige Trainer der Wiener Viktoria weiß aus seiner eigenen Kölner Zeit, die 1998 leider mit dem ersten Abstieg des Klubs endete, wie es ist in einer limitierten Truppe und nicht in einem Spitzenteam vorne drin zu stehen und den ganzen Druck auf den Schultern zu haben.

Anthony Modeste jubelte nach seinem Treffer zum 2:2 für den 1. FC Köln gegen Bayer Leverkusen.

Anthony Modeste jubelte nach seinem Treffer zum 2:2 für den 1. FC Köln gegen Bayer Leverkusen.

Polster traf für Köln satte 79mal. Legendär sein Auftritt, als er mit gar drei Treffern Bayer Leverkusen beim 4:0-Heimsieg des FC Trainer Christoph Daum (68) und Bayer Leverkusen den Titeltraum 1997 zerstörte. Die Fabulösen Thekenschlampen besangen ihn im Karneval: „Toni lass es polstern“, die Fans tauften ihn „Toni Doppelpack“, weil er so oft zweifach zuschlug (18 Mal alleine in seiner FC-Zeit).

Der originale Toni Doppelpack traut Modeste zu, weiter nachzulegen und Doppelpacks zu schnüren: „Du brauchst ein, zwei Spieler, die regelmäßig treffen. Und das macht er. Es wird auch Durststrecken geben, aber ein Traum wäre es, wenn er 18- bis 20 Tore macht. Die traue ich ihm zu. Wenn du im Flow bist, ist alles möglich.“

Schnappschuss: Toni Polster mit Morten Olsen und Dirk Lottner.

Legenden unter sich: Toni Polster (MItte) beim Abschiedsspiel für Icke Häßler 2005, hier neben Morten Olsen und Dirk Lottner

Was macht Toni gerade selbst? Polster, der in seiner Heimat noch immer gefragter Experte ist und Trainer: „Mit meiner Viktoria galt ich als Abstiegskandidat Nummer 1 bei uns in der Regionalliga, aber wir haben nach einer tollen Hinrunde Platz 4 erreicht und auch neulich beim Spitzenreiter ein Unentschieden geholt. Ich verfolge natürlich weiter den FC und freue mich, dass viele Fans mich noch nicht vergessen haben.“

Polster fordert beim 1. FC Köln: Modeste soll wieder Elfer schießen

Sollte Modeste jetzt auch die Elfmeter für den FC wieder schießen, wie seinerzeit in der 25 Tore-Runde unter Peter Stöger, die den FC in die Europa League brachte?

Das könnte seine Torquote zusätzlich befördern. In der vergangenen Spielzeit hatten Sebastian Andersson und Duda die Strafstöße getreten. Polster dazu: „Da er jetzt das Selbstvertrauen wieder hat, wäre das nur folgerichtig.“