„Da reden wir von Champions League“ Baumgart macht den Grund für die FC-Pleite in Leipzig aus

Steffen Baumgart im Spiel bei RB Leipzig

Steffen Baumgart brüllte sich in Leipzig (11. Februar) die Seele aus dem Leib, für Punkte reichte es am Ende nicht.

Der 1. FC Köln haderte nach der 1:3-Niederlage bei RB Leipzig vor allem mit der Effizienz. Steffen Baumgart sah darin den Unterschied zwischen einem potenziellen Champions-League-Klub und dem FC.

Auf dem Papier war das Spiel des 1. FC Köln bei RB Leipzig (11. Februar 2022) ein enges Duell um Europa. Auf dem Platz machte bei der 1:3-Niederlage vor allem die Qualität der Einzelspieler den Unterschied.

Während dem FC in Abwesenheit von Top-Torjäger Anthony Modeste (33) offensiv jegliche Durchschlagskraft fehlte, zeigte sich der Brause-Klub im Stile einer Spitzenmannschaft höchst effektiv. „Es ist am Ende sehr, sehr ärgerlich. Sie haben ihre Qualität ausgenutzt, sind effizient gewesen“, sagte Keeper Marvin Schwäbe (26), der abgesehen von den Toren nur einen Ball im gesamten Spiel halten musste.

Das Thema Effizienz trieb auch Thomas Kessler (36) um, Kölns Leiter der Lizenzspieler-Abteilung haderte mit Leipzigs Kaltschnäuzigkeit. Denn RB machte mit seinen ersten drei Torschüssen drei Tore. Kessler sagte: „Das war ärgerlich, weil wir nicht viele Torchancen zugelassen haben. Die Jungs haben das vernünftig wegverteidigt. Trotzdem war das 1:3 am Ende verdient.“

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1. FC Köln war statistisch gesehen auf Augenhöhe mit RB Leipzig

Unter Domenico Tedesco (36) gewann Leipzig zuletzt fünf von acht Liga-Spielen. „Man hat gesehen, warum die eine Mannschaft jedes Jahr um die Champions League spielt und die andere Mannschaft ihren Weg findet“, sagte Steffen Baumgart (50) nach der Niederlage bei den Sachsen und fügte hinzu: „Wenn wir jetzt schon so weit wären wie Leipzig, würden wir über die Champions League reden. Wir reden aber noch vom Klassenerhalt und von unserem Weg, den wir gehen. Den habe ich heute ganz deutlich gesehen.“

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Denn auch die Statistiken waren ausgeglichen. Während sich beide Mannschaften bei Ballbesitz und Zweikampfquote neutralisierten, hatte der FC am Ende auf dem Papier mit neun Torschüssen sogar drei mehr als der Gegner, war vier Kilometer (119,3 km) mehr gelaufen und hatte eine bessere Passquote (81 Prozent).

„Wenn wir die Qualität der Mannschaften sehen, wo Leipzig stehen müsste und wo wir stehen müssten, habe ich ein ausgeglichenes Spiel gesehen“, war Baumgart mit der Art und Weise zufrieden: „Mit dem Ergebnis natürlich nicht.“

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