Im Poker um Said El Mala hat der 1. FC Köln ein erneutes BVB-Angebot abgelehnt, Borussia Dortmund hat sich dadurch aus dem Poker zurückgezogen.
Machtspielchen um El MalaBVB-Wechsel im Sommer komplett geplatzt
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Erst waren es nur lose Annäherungen, dann verschärfte sich der Verhandlungs-Poker, der inzwischen längst ein Transfer-Thriller ist: Die Personalie Said El Mala (19) und der mögliche Wechsel zu Borussia Dortmund überstrahlt beim 1. FC Köln in diesem Sommer alles.
Seit Wochen buhlt der BVB um die Dienste des Offensiv-Stars, mehrere Angebote flatterten inzwischen auch schon am Geißbockheim ein. Jetzt ist die Borussia vom Verhandlungstisch aufgestanden – und wird in diesem Sommer auch nicht mehr zurückkehren. Kurz nach einer Meldung bestätigten die Dortmunder ihre Entscheidung.
FC blieb bei Forderung für El Mala standhaft
„Said El Mala ist kein Spieler von Borussia Dortmund und wird es in diesem Sommer auch nicht werden“, sagte Sport-Geschäftsführer Lars Ricken (50) den Zeitungen der Funke-Mediengruppe am Freitag (14. August 2026): „Borussia Dortmund wird kein weiteres Angebot mehr unterbreiten und einen Transfer des Spielers nicht weiter verfolgen.“
Am Donnerstag hatte EXPRESS.de exklusiv vermeldet: Sport-Geschäftsführer Thomas Kessler (40) hat eine weitere Offerte aus Dortmund abgelehnt. Der BVB zog daraus nun mit einem Tag Abstand die Konsequenzen.
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Die anhaltende Ungewissheit zehrte auch bei vielen Fans an den Nerven. Doch weil Kessler beim FC auf der Forderung von 50 Millionen Euro fixer Ablöse beharrte und Ricken für sich offenbar eine BVB-Schmerzgrenze knapp darunter festgelegt hatte, bleibt eine Einigung trotz gewaltiger Annäherungen in den vergangenen Wochen aus.
Dass die Dortmunder nun nicht mehr nachlegen wollen, überrascht nicht. Die Borussia war zunächst mit einer frechen Offerte gestartet, das führte am Geißbockheim zu einer Verstimmung, die bis heute anhält.
Durch die anhaltend zähen Verhandlungen hat das Verhältnis zwischen den Vereinen gelitten, inzwischen war es auch eine Frage des Stolzes: Wer gibt nach, um den Weg für eine Einigung freizumachen? Am Ende führte es zu keiner Einigung und der Deal hat sich für dieses Jahr erledigt.
Kessler hatte mit seiner Haltung zum jüngsten Dortmunder Vorstoß klargemacht, dass er nicht bereit für Zugeständnisse ist. Ricken knickte ebenfalls nicht ein: Der BVB bewegte sich mit seinen Angeboten nur noch langsam nach oben, wollte die 50er-Marke offenbar unbedingt vermeiden und nur über anschließende Bonuszahlen knacken.
Nachdem sich die Schwarz-Gelben wochenlang an El Mala festgebissen hatten, herrschte im Umfeld die klare Erwartung, dass Ricken den Deal über die Bühne bringt. Dass die Verhandlungen nun geplatzt sind, könnte auch an seiner Stellung in Dortmund kratzen. Er hatte eigentlich den klaren Auftrag, El Mala zum BVB zu lotsen.

