„Niedergeschlagen in der Kabine“FC-Profi fühlt sich verantwortlich für Pleite

Jahmai Simpson-Pusey köpft den Ball.

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Jahmai Simpson-Pusey hat mit dem 1. FC Köln 1:2 beim Hamburger SV verloren.

Der 1. FC Köln hat mit 1:2 beim Hamburger SV verloren. Ein FC-Profi saß danach besonders niedergeschlagen in der Kabine.

Es war ein gebrauchter Nachmittag für Jahmai Simpson-Pusey. Der sonst so verlässliche Verteidiger stand bei der bitteren 1:2-Pleite gegen den Hamburger SV neben sich.

Der Engländer, der erstmals für die U21 seines Heimatlandes nominiert wurde, patzte beim Gegentor zum 0:2 entscheidend. Dort machte der FC-Verteidiger einen Schritt zu viel nach vorne und wurde dann im Rücken kalt erwischt. Ein böser Fehler zum ungünstigsten Zeitpunkt.

Thomas Kessler: „Das ist Teil der Entwicklung“

Nicht sein einziger Fehler an diesem Nachmittag, wenig später verschätzte er sich bei einem hohen Ball erneut und ermöglichte dem HSV eine weitere Großchance.

„Jahmai weiß, dass er beim zweiten Gegentor nicht glücklich aussieht. Das ist Teil der Entwicklung. Er sitzt extrem niedergeschlagen in der Kabine und fühlt sich dafür verantwortlich“, sagte Thomas Kessler nach Schlusspfiff.

René Wagner ergänzte: „Wenn er fröhlich in der Kabine sitzen würde, wäre auch etwas falsch. Er ist ein Spieler, der daraus lernen muss.“ Denn der FC-Trainer wird deutlich: „In der Bundesliga entscheiden kleine Momente. Ein Fehler und es knallt.“

Beim FC „knallt“ es aktuell viel zu oft. Unter Wagner gab es saisonübergreifend noch kein Zu-Null-Spiel, zu häufig bringt sich die Hintermannschaft mit individuellen Fehlern selbst in die Bredouille.

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Auch das Duo Simpson-Pusey und der am Samstag ebenfalls wacklige Lochoshvili sorgen derzeit nicht für die nötige Stabilität. Dennoch hat der Sportboss Nachsicht mit seinem jungen Verteidiger, vor allem hinsichtlich der Entwicklung.

„Es gehört dazu, dass du individuelle Fehler von jungen Spielern zulassen musst. Aber wenn wir den Weg gehen wollen, dass wir jungen Spielern die Chance geben wollen, müssen wir damit leben, dass der eine oder andere Fehler passiert“, sagte Kessler.

Dennoch müssen diese Themen in der XXL-Pause auf den Tisch und knallhart analysiert werden. Mit Joel Schmied und Rav van den Berg sind zwei Verteidiger hinten dran, die den Anspruch haben, Stammspieler zu sein und glaubhafte Erklärungen hören wollen, warum sie aktuell nur Nummer drei und vier sind.

Ellyes Skhiri am Ball.
Pleite beim HSV
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