Enttäuschende Auswärtsfahrt für den 1. FC Köln. Beim bisherigen Tabellenschlusslicht Hamburger SV gab es eine 1:2-Niederlage. Hier gibt es die Stimmen zum Spiel.
1:2-Pleite beim HSVFC-Stars bedient: „Absolut beschissen gelaufen!“

Copyright: IMAGO/Nordphoto
Der 1. FC Köln hat mit 1:2 beim bisherigen Schlusslicht Hamburger SV verloren.
Das hat sich der 1. FC Köln ganz anders vorgestellt. Am 4. Spieltag waren die Kölner beim bisherigen Tabellenschlusslicht Hamburger SV zu Gast. Der FC war zunächst dominant, machte aber mal wieder seine Chancen nicht.
So machten die Rheinländer die Norddeutschen wieder stark, am Ende gab es eine 1:2-Niederlage an der Elbe. Die FC-Akteure waren nach der Partie bedient. Hier gibt es die Stimmen zum Spiel:
Ellyes Skhiri: „Das tut weh heute“
FC-Profi Ellyes Skhiri (31): „Wir haben eigentlich ein gutes Spiel gemacht. Wir haben vielleicht ein paar Fehler gemacht und zwei Tore kassiert, aber wir probieren viel. Wir haben Ballbesitz und haben mit Ball gut gespielt. Leider kassieren wir wieder ein Tor nach einer Standardsituation. Und nach dieser ersten Halbzeit mit 0:1 zurückzuliegen, ist unglaublich. Das war nicht verdient. Wenn wir so weitermachen, werden wir auf jeden Fall noch Spiele gewinnen. Das tut weh heute. Wir wollten mehr, aber es ist nur ein Spiel.“
Köln-Kapitän Marvin Schwäbe (31): „Wir haben die Gegentore zu äußerst ungünstigen Zeitpunkten bekommen. Die erste Hälfte haben wir komplett in der eigenen Hand, wir haben Chancen über Chancen. Uns fehlt am Ende noch ein Stück weit die Effizienz. Dann bekommen wir das Tor direkt vor der Halbzeit und das andere direkt nach der Halbzeit. Es ist absolut beschissen gelaufen!“
FC-Sechser Tom Krauß (25) über ...
... das Spiel: „Wir verteidigen den Standard wieder nicht gut und bekommen so das 0:1. Bis dahin haben wir eigentlich fast gar nichts zugelassen und hatten selber ein paar gute Chancen. Dann gehen wir aber mit dem Rückstand in die Halbzeit und bekommen kurz danach das 0:2, obwohl wir direkt davor das 1:1 machen können. Dann wird es leider schwierig.“
... zu den Pfiffen der Fans nach dem Spiel: „Die Fans fahren keine Ahnung wie viele Stunden hierher, wir verlieren heute. Da können die Leute unzufrieden sein. Und wir müssen auch unzufrieden damit sein.“
Eure FC-Noten im Spiel beim HSV
Köln verliert 1:2 beim Hamburger SV. Wie bewertet ihr die FC-Profis?*
Benotet werden können nur Spieler, die vor der 75. Minute eingewechselt wurden.
Marvin Schwäbe
FC-Sportboss Thomas Kessler (40): „Ich glaube, heute wäre durchaus mehr drin gewesen. Ich fand, dass wir es in der ersten Halbzeit deutlich besser gegen einen tiefen Block gemacht haben als noch letzte Woche gegen Werder. Wir haben uns mehr Chancen erspielt, haben aber das Tor nicht gemacht, obwohl die Möglichkeiten da waren. Und dann kriegen wir das Gegentor durch die Standardsituation kurz vor der Halbzeit, was dem HSV mit der Spielanlage von heute sicherlich komplett in die Karten gespielt hat. Trotzdem muss man sagen, dass wir auch in der Phase nach dem 0:2 versucht haben, den Druck aufrechtzuhalten. Dass der HSV dann logischerweise den oder einen Umschalter hat, liegt dann in der Anlage des Spiels. Es ist super ärgerlich, heute mit leeren Händen nach Hause zu fahren.“
FC-Trainer René Wagner (38): „Es tut brutal weh. Ich glaube, wir haben ein gutes Spiel gemacht. Wir hatten die Möglichkeit, ein Bundesligaspiel zu gewinnen, haben es nicht geschafft. Wir haben am Ende gegen eine sehr effektive Mannschaft aus Hamburg heute das Spiel verloren. Deswegen ist aktuell die Enttäuschung groß bei mir. Ich glaube, die Jungs haben Gas gegeben, haben es auch bis zum Ende getan. Haben sich zu spät dann mit dem 1:2 mal ein bisschen belohnt: Ich glaube, wenn das eher fällt, haben wir vielleicht ein anderes Spiel.“
Hamburgs 2:0-Torschütze Yussuf Poulsen (32): „Dass wir gewinnen konnten, ist natürlich schön nach einer schwierigen Phase mit drei Spielen ohne Tor. Bei meinem Treffer habe ich spekuliert und habe den Ball so erwartet. Wir haben trotzdem einiges, an dem wir arbeiten müssen. Es waren ein paar Dinge besser als in den vergangenen Wochen, aber wir müssen weitermachen. Dafür haben wir jetzt drei Wochen Zeit in der Länderspielpause.“
