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Neus Sturm-Duo?Beachtliche Worte über FC-Angreifer: „Hat länger gedauert“

Beim 2:1 gegen Mainz spielten in der entscheidenden Phase Marius Bülter und Ragnar Ache gemeinsam im FC-Sturm. Ein Model mit Zukunft? Für einen Angreifer gab es vor dem Auswärtsspiel in Freiburg ein Sonderlob.

Am 19. Spieltag muss der 1. FC Köln auswärts beim SC Freiburg ran (Sonntag, 25. Januar 2026, 17.30 Uhr, DAZN und Liveticker auf EXPRESS.de). Ob die Leistungskurve zweier FC-Stürmer weiter nach oben zeigt?

Marius Bülter und Ragnar Ache hatten sich gut unterstützt beim 2:1 gegen Mainz. FC-Trainer Lukas Kwasniok (44) will nicht zu viel versprechen, wenn es um das Duo geht: „Es ist eine Option, auf jeden Fall! Aber man muss eins bedenken: Wenn die beiden Jungs nach 70 oder 80 Minuten nicht mehr im Vollbesitz ihrer Kräfte sind und man dann andere Spielertypen auf dem Feld hat und bei uns die Bälle in den Strafraum fliegen - das muss ich immer berücksichtigen. Für mich geht es immer darum, wie kann ich am Ende ein Spiel gewinnen.“

Ragnar Ache hat sich richtig reingekämpft beim 1. FC Köln

Für Ache gab es dann aber beachtliche Worte von Kwasniok, er sieht ihn dauerhaft bereit, die volle Spielzeit zu gehen. Gegen Mainz traf er doppelt, jetzt dürfte der Stürmer zu einer festen Größe in Kwasnioks Aufstellung werden. 

Kwasniok holte aus: „Es ist manchmal total schwer, zu akzeptieren, dass neue Spieler eine gewisse Zeit brauchen, um anzukommen. Manch einer geht sofort durch die Decke, hat dann ein Tal. Andere brauchen von vornherein länger. Bei Ragnar war die körperliche Konstitution so, wie sie war. Ich habe dann immer gesagt: Lasst ihn mal hart arbeiten.“

Ache erkämpfte sich bei unzähligen Einheiten eine Top-Form. Schon in der Sommerpause legte er Extraschichten ein, um nicht so verletzungsanfällig zu bleiben. Kwasniok stellt nun fest: „Da entsteht ein gegenseitiges Vertrauen, auch mit den Physios. Er hat gemerkt, dass es immer weiter bergauf geht. Wer hätte das gedacht, dass er zwei Spiele gegen Heidenheim und Bayern so gehen kann und dann gegen Mainz in 45 Minuten das Spiel verändern kann. Darauf sind wir alle stolz und dass kann er vor allem auch sein.“ 

Ache hat den FC-Coach schwer beeindruckt und darf nun die Früchte der harten Arbeit ernten: „Das ist die Basis, um bei mir von Beginn an spielen zu können. Es geht nicht nur ums Toreschießen, sondern darum, für eine Mannschaft da zu sein. Das kann er jetzt. Mit seiner Qualität und der Kopfballstärke ist es für mich auch total hilfreich, wenn er von Beginn an bis zum Schluss zur Verfügung steht. Dann werde ich einen Teufel tun und ihn nur temporär einsetzen, wenn er mir das im Training mit Leistung untermauert.“

Kwasniok prophezeit Ache nun tolle 16 Spiele in der verbleibenden Saison: „Er ist für die Mannschaft eine Hilfe, für mich eine Hilfe – und für den Spieler freut es mich immens, denn es zeigt eines: Dauerhafte Leistung wird belohnt. Bei ihm hat es vielleicht einen Tick länger gedauert, als er sich das erhofft hatte. Aber jetzt ist er voll da. Ich bin mir recht sicher, dass er in der Rückserie ein ganz wichtiger Bestandteil der Mannschaft sein wird und uns den ein oder anderen Punkt bescheren kann.“

Joel Schmied und Cenk Özkacar am 23. Januar 2026 auf dem Weg zum Geheimtraining beim 1. FC Köln.

Obwohl FC-Lazarett sich lichtet

Kwasniok muss den nächsten Ausfall bestätigen