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FC-Profi ratlosMaina mit Hilferuf: „Keiner wusste so richtig, was zu tun ist“

Linton Maina im Spiel gegen Werder Bremen.

Copyright: IMAGO/Eibner

Linton Maina erzielte gegen Werder Bremen sein erstes Saisontor. 

Der 1. FC Köln hat den zweiten Heimsieg der Saison gegen Werder Bremen verspielt. Aufgrund einer schlechten 2. Halbzeit musste man sich mit einem Remis zufriedengeben. Linton Maina sendete hinterher einen Hilferuf.

Es war eine verdiente, wenngleich aus Kölner Sicht äußerst ärgerliche Punkteteilung gegen Werder Bremen. Der FC hatte in der ersten Halbzeit alles im Griff, verpasste es lediglich, die Führung noch weiter auszubauen.

Doch nach der Pause verfiel der FC wieder in alte Muster, die man bislang in dieser Saison nur aus der ersten Halbzeit kannte: Passivität, Lethargie, Einfallslosigkeit.

Maina nimmt nach FC-Spiel kein Blatt vor den Mund

„Wir haben es in der Kabine angesprochen, aber dann haben wir wieder nachgelassen. Wir müssen schnell eine Lösung finden, dass wir daran ganz schnell etwas ändern“, sagte Torschütze Linton Maina, der noch zu den Besten gehörte.

Er nahm sich und seine Teamkollegen dabei in die Pflicht und sagte selbstkritisch: „Jeder war mit sich selbst beschäftigt und wusste nicht genau, was der Grund dafür oder der Fehler ist.“

Das FC‑Problem: Die Mannschaft hatte bislang in allen Spielen gute Phasen, gegen Werder war es vor allem die erste halbe Stunde. Gleichzeitig gibt es aber auch lange – gegen Bremen zu lange – Perioden, in denen wenig zusammenläuft.

„Das haben auch die großen Mannschaften, die aber fünf oder zehn schlechte Minuten überbrücken können. Bei uns ist es immer ein ziemlich langer Zeitraum“, wird Maina deutlich.

Ein langer Zeitraum, in dem es offenbar an der richtigen Kommunikation auf dem Platz hapert. Anders ist der Hilferuf, den Maina nach dem Spiel formulierte, nicht zu verstehen. Er sagte ratlos: „Die Sachen, die nicht gut waren, waren kommunikativ, dass keiner so richtig wusste, was jetzt zu tun ist. Da müssen wir es schaffen, dass es nicht so dahinplätschert.“

Auch bemängelte Maina: „Keiner wusste, was zu tun ist“… Die Frage ist: Weil die Abstimmung untereinander nicht passte und zu wenig gesprochen wurde oder weil es keine Impulse von der Außenlinie gab? Was Maina damit meinte, blieb in seinen Aussagen offen.

Wagner wurde jedenfalls mit dieser Aussage auf der anschließenden Pressekonferenz konfrontiert, und entgegnete: „Wir können nicht jede einzelne Aktion von draußen mitgeben. Wir müssen in der Lage sein, selbst Lösungen zu finden. Sie müssen es schaffen, in Phasen, in denen es mal nicht läuft, Führung zu übernehmen.“

Worin sich beide einig waren, ist, dass die Mannschaft neu zusammengewürfelt ist, so noch nicht zusammengespielt hat und viele Automatismen schlichtweg noch nicht greifen. Daran müssen Mannschaft und Trainer nun gemeinsam arbeiten.

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