Alessio Castro-Montes hat nach einem schweren ersten Halbjahr einen guten Start ins Jahr 2026 abgeliefert. Am Mittwoch sprach er über seine neue Rolle beim 1. FC Köln.
Geheimnis mit AcheKwasniok macht’s möglich: Alessio geht es gut in Köln!
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„Hauptsache, Alessio geht es gut!“ Dieser Satz der Kölner Sängerin Sarah Engels und ihrem Ex Pietro Lombardi wurde 2016 zu einem Kultspruch. Dabei ging es während der Trennung um den gemeinsamen Sohn.
Der 1. FC Köln hat auch einen Alessio – und zwar Castro-Montes. Der 28-jährige Belgier hatte keinen leichten Einstand. Doch mittlerweile geht es ihm gut in Köln. Trainer Lukas Kwasniok (44) macht es möglich!
FC-Flanken: Castro-Montes und Ache harmonieren gut
Nachdem Castro-Montes im ersten Halbjahr beim FC nur zu vier Kurzeinsätzen kam und oft gar nicht im Spieltagskader stand, dreht er im neuen Jahr auf. Zuletzt spielte er in Freiburg und gegen Wolfsburg 90 Minuten durch. Am Mittwoch (4. Februar 2026) sprach der Außenspieler über seine neue Situation, Karneval und den kommenden Gegner RB Leipzig (Sonntag, 15.30 Uhr, DAZN und Liveticker auf EXPRESS.de). Castro-Montes über …
... seinen neuen Status als Stammspieler: „Ich glaube, ich habe die Periode ab Dezember genutzt und habe eine zweite Chance bekommen. Es läuft jetzt sehr gut. Ich bin aber derselbe geblieben, habe gar nicht so viel geändert. Ich weiß auch nicht, warum es jetzt besser läuft. Aber ich bin auf jeden Fall froh!“
... den schweren Start: „Ich stand nach zwei Trainings gegen Wolfsburg auf dem Platz. Beim nächsten Spiel war ich dann nicht im Kader. Das war sehr schwierig für mich. Ich wusste nicht, warum. Ich habe später mit dem Trainer gesprochen. Er meinte, dass ich noch mehr zeigen muss. Das habe ich jetzt gemacht, jetzt geht es gut.“
... über seine Flanken, von denen Ragnar Ache so schwärmt: „Ich suche ihn auch. Er ist sehr gut mit dem Kopf. Wir sprechen Niederländisch zusammen, dann ist es für uns sehr einfach.“
... über sein Sprach-Talent: Ich spreche nahezu fünf Sprachen: Flämisch oder Niederländisch, das ist fast gleich, dazu Französisch, Englisch, Deutsch und ein bisschen Spanisch.
... über den kommenden Gegner, RB Leipzig: „Das wird anders als gegen Mainz oder Wolfsburg. Ich denke, wir müssen mehr verteidigen. Es wird viele Eins-gegen-Eins-Situationen geben. Es wird nicht einfach, aber wir werden es auch gut machen, glaube ich.“
... ob er lieber links oder rechts spielt: „Das ist egal. Links kann ich reinziehen und schießen. Ich habe aber auch viele Spiele über rechts gemacht. Und ich spiele lieber vorne.“
... seine Aufgabe auf dem Platz: „Ich soll viele Bälle nach vorne spielen und oft flanken und von der Außenbahn ein bisschen das Spiel machen. Ich versuche, sehr flexibel zu sein. Wenn wir mit Dreierkette spielen, geht das einfacher. Ich suche freie Räume.“
... die Stadt Köln und seine Zukunft hier, er hat einen Vertrag bis 2028: „Das ist eine sehr schöne Stadt. Ich wohne hier mit meiner Frau, der Tochter und einem Hund. Köln finden wir sehr schön, es gibt viele gute Restaurants. Ich habe viel Spaß hier und fühle mich auch beim FC sehr gut aufgehoben.“
... über Karneval, auch in Belgien wird gerne gefeiert – er lacht: „Ich habe davon gehört. Aber für mich bedeutet das nicht so viel, aber mal schauen, wie es in Köln wird. Ich weiß noch nicht, was ich am Dienstag bei der FC-Karnevalssitzung anziehen soll.“




