Eintracht Frankfurt besiegt den 1. FC Köln zum Start der Frauen-Bundesliga mit 2:0. Gerade vor der Pause war für den FC in Hessen nichts zu holen.
Freigang im AlleingangProblem-Stürmerin schießt FC-Frauen ab

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Laura Freigang, hier im Duell um den Ball mit FC-Verteidigerin Marina Hegering.

Keine Punkte zum Start in die neue Saison der Frauen-Bundesliga: Der 1. FC Köln hat am Samstag (22. August 2026) mit 0:2 bei Eintracht Frankfurt verloren. Schon vor der Pause deutete sich dabei an, dass beim Tabellendritten der Vorsaison nichts zu holen sein würde.
Das Team von Trainerin Britta Carlson (48) begann unter anderem mit Star-Zugang Kathrin Hendrich in der Startformation, doch für die routinierte FC-Abwehr um Hendrich und Kapitänin Marina Hegering war eine alte Bekannte aus der Nationalmannschaft nicht zu stoppen.
Laura Freigang trifft doppelt gegen den FC
Stürmerin Laura Freigang schoss die Eintracht mit einem Doppelpack im Alleingang zum Sieg. In der zwölften Minute erwischte sie den FC eiskalt und erhöhte dann in der 45. Minute zum psychologisch ungünstigen Zeitpunkt auf 2:0. Davon konnten sich die Kölnerinnen nach der Pause nicht mehr erholen.
„In der zweiten Halbzeit waren wir nicht so schlecht drin, haben den letzten Pass aber nicht an die Frau gebracht. Insgesamt war es heute einfach zu wenig von uns“, sagte Hegering nach dem Spiel bei MagentaSport.
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Freigang trumpfte gleich am 1. Spieltag auf, obwohl sie nicht unbelastet in die Saison geht: Nach drei verpassten Dopingtests innerhalb von zwölf Monaten droht der 44-maligen Nationalspielerin eine Sperre von zwei Jahren. Der DFB-Kontrollausschuss hat ein Untersuchungsverfahren eingeleitet, das Ergebnis ist völlig offen.
Die Qualitäten von Freigang sind allerdings unbestritten, die Führung erzielte sie nach einem Steilpass nervenstark vor Torhüterin Lisa Schmitz. Und das im direkten Gegenzug nach der bis dato besten FC-Chance, als Pauline Bremer nach einer Ecke freistehend aus guter Position deutlich verzog.
Schon vor dem zweiten Treffer hatte die SGE die besseren Chancen. In der 45. drückte Freigang den Ball dann locker über die Linie, nachdem Ereleta Memeti passgenau abgelegt hatte. Erneut war Schmitz ohne Chance. Frankfurt erlebte den Traumstart nach dem bitteren Transfer-Sommer mit den Abgängen von Leistungsträgerinnen wie Elisa Senß, Nicole Anyomi und Géraldine Reuteler.
Nach der Pause war das FC-Aufbäumen eher verhalten, der Frankfurter Sieg geriet angesichts von nur einem Torschuss in den gesamten 90 Minuten zu keiner Zeit ernsthaft in Gefahr. Kapitänin Hegering war nach einem Freistoß nah dran, konnte den Ball per Kopf aber nicht kontrolliert aufs Tor verlängern. So war für Carlson und ihr Team beim kniffligen Auftakt-Gegner am Ende nichts zu holen.


