Damion Downs trifft am Samstag im Bundesliga-Duell der Aufsteiger mit dem HSV auf seinen Kölner Ex-Verein. Trainer Polzin lobt den Stürmer vorneweg, lässt einen Einsatz aber offen.
„Er lechzt danach“HSV-Trainer macht Downs Hoffnung auf Köln-Duell
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Wird das eines dieser Ausgerechnet-Spiele für den 1. FC Köln?
HSV-Stürmer Damion Downs trifft am Samstag (14. März, 18.30 Uhr/Sky und im Liveticker auf EXPRESS.de) auf seinen Ex-Verein. Der frühere FC-Profi konnte für die Hanseaten seit seiner Ankunft im Winter weder Tor noch Vorlage beisteuern. Ändert sich das wohl ausgerechnet im Topspiel der Aufsteiger gegen den FC?
HSV-Trainer über Damion Downs: „Ein ganz wichtiger Spieler“
HSV-Trainer Merlin Polzin hält jedenfalls auch ohne zählbaren Erfolg große Stücke auf den Angreifer. „Damion deckt viele Dinge ab, mit denen wir nach 90 Minuten erfolgreich sein können“, erklärte der Coach auf der Pressekonferenz vor dem „wichtigen Spiel“ gegen Köln am Donnerstag (12. März).
Der 35-Jährige wurde auch genauer in seiner Wertschätzung für den noch glücklosen Stürmer: „Wir bewerten den Spieler nicht nur an seinen Lösungen in Ballbesitz, sondern auch, was in den Minuten passiert, in denen du nicht den Ball hast. Und da macht er einfach viele Sachen extrem gut, weil er es schafft, das Pressing zu steuern, es auszulösen und für die Mitspieler die Räume freizuziehen.“
Natürlich wisse Polzin auch, dass der junge Stürmer auf Tore wartet und „danach lechzt“. Aber: „Wir wollen erfolgreich sein und er trägt seinen Teil dazu bei. Und deshalb ist er ein ganz wichtiger Spieler.“
Ob Downs gegen Köln sogar in die Anfangsformation zurückkehren wird, ließ Polzin zunächst offen. Beim 2:1-Sieg gegen den VfL Wolfsburg am vergangenen Wochenende kam der Stürmer erst nach 77 Minuten für den gesetzten Königsdörfer in die Partie.

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Will endlich seinen ersten Scorerpunkt und erwartet seinen Ex-Verein aus Köln: HSV-Stürmer Damion Downs.
Zuvor spielte Downs gegen Leipzig und Leverkusen zwar auch neben Königsdörfer von Beginn an. Allerdings scheinen Downs’ Anlaufstärken eher gegen spielstarke Gegner aus der oberen Tabellenhälfte gefragt zu sein. Ob der FC im heimischen Volksparkstadion auch derart respektvoll empfangen wird, darf bezweifelt werden.
Ein anderer Umstand könnte Downs wiederum in die Karten spielen und zumindest dafür sorgen, dass der Stürmer gegen den FC nicht nur für einen Kurzeinsatz auf den Rasen treten wird.
Sturmkollege Yussuf Poulsen, der gegen Wolfsburg zehn Minuten früher eingewechselt wurde als Downs, fällt als Option in Hamburgs Offensive aufgrund einer Oberschenkelverletzung sicher aus, wie Polzin bestätigte. Über die Dramatik des bevorstehenden Traditionsduells ist sich der junge Trainer jedenfalls bewusst: „Für beide Teams geht es um sehr, sehr viel.“
Wie er auf die Unberechenbarkeit von FC-Trainer Lukas Kwasniok, der gegen den HSV in seiner Laufbahn eine positive Bilanz aufweisen kann, reagieren werde? Ganz einfach: „Weniger Fokus auf den Gegner, mehr auf uns. Das Hinspiel haben wir 4:1 verloren. Das war kein schöner Abend, der so krass nicht hätte ausfallen müssen. Das wollen wir wettmachen.“



